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Am Abgrund der Bedeutungslosigkeit?

Die Universität Rostock im Nationalsozialismus 1932/33–1945

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  • 439 stron
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Die Universität Rostock, die älteste Universität des Ostseeraums, stand Anfang der 1930er-Jahre am Abgrund der hochschulpolitischen Bedeutungslosigkeit. Das Handeln der regionalen Akteure war von einem bereits in der Weimarer Republik herausgebildeten "Schließungs-Komplex" geprägt – also von der Furcht vor einer Abwicklung der Universität.Florian Detjens schildert in dieser quellengesättigten Untersuchung, auf welche Weise die Geschicke einer in der geographischen Peripherie gelegenen Hochschule durch die sozio-ökonomischen Verhältnisse und die daraus resultierenden strukturellen Probleme geprägt wurden. Die führenden Köpfe der Universität Rostock verstanden es, im Spannungsfeld von regionalen und zentralen Machtinstanzen den Bedarf des NS-Regimes nach wissenschaftlichen Ressourcen zu bedienen und dadurch nicht nur den Fortbestand ihrer Universität zu sichern, sondern inmitten des Zweiten Weltkriegs sogar deren Ausbau voranzutreiben.Dank geschickter, aber auch bereitwilliger Anpassung an die nationalsozialistische Diktatur konnte ein Niedergang der Mecklenburgischen Landesuniversität – zu einem freilich hohen Preis – verhindert werden.

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Am Abgrund der Bedeutungslosigkeit?, Florian Detjens

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Am Abgrund der Bedeutungslosigkeit?
Podtytuł
Die Universität Rostock im Nationalsozialismus 1932/33–1945
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
439
ISBN10
3954102579
ISBN13
9783954102570
Seria
Opis
Die Universität Rostock, die älteste Universität des Ostseeraums, stand Anfang der 1930er-Jahre am Abgrund der hochschulpolitischen Bedeutungslosigkeit. Das Handeln der regionalen Akteure war von einem bereits in der Weimarer Republik herausgebildeten "Schließungs-Komplex" geprägt – also von der Furcht vor einer Abwicklung der Universität.Florian Detjens schildert in dieser quellengesättigten Untersuchung, auf welche Weise die Geschicke einer in der geographischen Peripherie gelegenen Hochschule durch die sozio-ökonomischen Verhältnisse und die daraus resultierenden strukturellen Probleme geprägt wurden. Die führenden Köpfe der Universität Rostock verstanden es, im Spannungsfeld von regionalen und zentralen Machtinstanzen den Bedarf des NS-Regimes nach wissenschaftlichen Ressourcen zu bedienen und dadurch nicht nur den Fortbestand ihrer Universität zu sichern, sondern inmitten des Zweiten Weltkriegs sogar deren Ausbau voranzutreiben.Dank geschickter, aber auch bereitwilliger Anpassung an die nationalsozialistische Diktatur konnte ein Niedergang der Mecklenburgischen Landesuniversität – zu einem freilich hohen Preis – verhindert werden.