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Der Deutsch-Französische Krieg: 1870/71

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Der deutsch-französische Krieg von 1870/71 scheint in weite historische Ferne gerückt: Er eröffnete aber die Nationalstaatsbildung und den Aufstieg des Deutschen Kaiserreichs zur Grossmacht. In kriegsgeschichtlicher Deutung sind an ihm in der Retrospektive die Grauen der kommenden Kriege zu erahnen. Rezension: Gegenüber ausholenden Darstellungen der letzten Jahre (V. Ullrich: 2013; Th. Nipperdey: 2013; E. Fehrenbach: 2007; M. Stürmer: 2002; H.-A. Winkler: 2000) hat sich keine neue Bewertung des dt.-frz. Krieges von 1870/71 ergeben und auch nur bedingt gegenüber historischen Antagonisten wie Napoleon III. (K. Deinet: 2019) oder Otto von Bismarck (L. Gall: 1994). Dieser Krieg "ohne richtigen Kriegsgrund" (Napoleon III.), aber als Machination Bismarcks figurierend hielt er im Ergebnis Frankreich aus den deutschen Angelegenheiten heraus und ermöglichte die Reichsgründung. Der Krieg als solcher steht mit dem Krimkrieg, dem Krieg von 1866 (K.-J. Bremm: 2016) und dem amerikanischen Bürgerkrieg für die ersten "modernen" Kriege: Massenheere, verheerende Distanzwaffen, Telegrafie, Fotografie, Trommelfeuer. Oppermann (2018) nimmt dies auf und beschreibt deutlich ein weiteres Moment: der Übergang zum Volkskrieg in der zweiten Kriegsphase. Literatur, keine Illustrationen. - Einsetzbar z.B. neben K.-J. Bremm (2019) und T. Arand (2018). (2 S)

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Der Deutsch-Französische Krieg: 1870/71, Jochen Oppermann

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Deutsch-Französische Krieg: 1870/71
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
256
ISBN10
3737411476
ISBN13
9783737411479
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Der deutsch-französische Krieg von 1870/71 scheint in weite historische Ferne gerückt: Er eröffnete aber die Nationalstaatsbildung und den Aufstieg des Deutschen Kaiserreichs zur Grossmacht. In kriegsgeschichtlicher Deutung sind an ihm in der Retrospektive die Grauen der kommenden Kriege zu erahnen. Rezension: Gegenüber ausholenden Darstellungen der letzten Jahre (V. Ullrich: 2013; Th. Nipperdey: 2013; E. Fehrenbach: 2007; M. Stürmer: 2002; H.-A. Winkler: 2000) hat sich keine neue Bewertung des dt.-frz. Krieges von 1870/71 ergeben und auch nur bedingt gegenüber historischen Antagonisten wie Napoleon III. (K. Deinet: 2019) oder Otto von Bismarck (L. Gall: 1994). Dieser Krieg "ohne richtigen Kriegsgrund" (Napoleon III.), aber als Machination Bismarcks figurierend hielt er im Ergebnis Frankreich aus den deutschen Angelegenheiten heraus und ermöglichte die Reichsgründung. Der Krieg als solcher steht mit dem Krimkrieg, dem Krieg von 1866 (K.-J. Bremm: 2016) und dem amerikanischen Bürgerkrieg für die ersten "modernen" Kriege: Massenheere, verheerende Distanzwaffen, Telegrafie, Fotografie, Trommelfeuer. Oppermann (2018) nimmt dies auf und beschreibt deutlich ein weiteres Moment: der Übergang zum Volkskrieg in der zweiten Kriegsphase. Literatur, keine Illustrationen. - Einsetzbar z.B. neben K.-J. Bremm (2019) und T. Arand (2018). (2 S)