
Der Staat Israel gegen Adolf Eichmann. Das Urteil
Mit einer Einführung von Werner Renz und einem Nachwort „Der Eichmann-Prozess und die Frage der gerichtlichen Zuständigkeit“ von Leora Bilsky
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Vor 60 Jahren, im April 1961, begann der spektakuläre Prozess, den der Staat Israel gegen den SS- Obersturmbannführer und Organisator des Holocaust, Adolf Eichmann, führte, und der am 15. 12 1961 mit dem Urteilsspruch "Tod durch den Strang" endete.Für die deutsche Nachkriegsgesellschaft jedoch war der Prozess erst der Nach 15 Jahren erfolgreicher Verdrängung kamen auch die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr an der braunen Vergangenheit vorbei. Zum ersten Mal waren der millionenfache Mord und die unmenschlichen Verbrechen Thema in der breiten Öffentlichkeit. Die Verhöre von Eichmann machten sichtbar, dass es ganz "normale" Menschen waren, die mit der gleichen Sorgfalt, mit der sie zuvor Urlauber-Sonderzüge in die Fahrpläne eingebaut hatten, dafür sorgten, dass Viehwaggons nach Auschwitz, Treblinka, Majdanek und andere Vernichtungslager durch ganz Europa rollen konnten. Die Kollektivschulddebatte begann erneut und verursachte bei den heranwachsenden Kriegs- und Nachkriegskindern einen Genrationskonflikt von bis dahin nicht gekanntem Ausmaß. Das Urteil wird hier in vollem Wortlaut vorgelegt.
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Der Staat Israel gegen Adolf Eichmann. Das Urteil, kolektiv
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- 2021
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- Der Staat Israel gegen Adolf Eichmann. Das Urteil
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- Mit einer Einführung von Werner Renz und einem Nachwort „Der Eichmann-Prozess und die Frage der gerichtlichen Zuständigkeit“ von Leora Bilsky
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- kolektiv
- Wydawca
- Europäische Verlagsanst.
- Rok wydania
- 2021
- Liczba stron
- 330
- ISBN10
- 3863931289
- ISBN13
- 9783863931285
- Seria
- Tagi
- Tematy prawne
- Ocena
- 4 z 5
- Opis
- Vor 60 Jahren, im April 1961, begann der spektakuläre Prozess, den der Staat Israel gegen den SS- Obersturmbannführer und Organisator des Holocaust, Adolf Eichmann, führte, und der am 15. 12 1961 mit dem Urteilsspruch "Tod durch den Strang" endete.Für die deutsche Nachkriegsgesellschaft jedoch war der Prozess erst der Nach 15 Jahren erfolgreicher Verdrängung kamen auch die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr an der braunen Vergangenheit vorbei. Zum ersten Mal waren der millionenfache Mord und die unmenschlichen Verbrechen Thema in der breiten Öffentlichkeit. Die Verhöre von Eichmann machten sichtbar, dass es ganz "normale" Menschen waren, die mit der gleichen Sorgfalt, mit der sie zuvor Urlauber-Sonderzüge in die Fahrpläne eingebaut hatten, dafür sorgten, dass Viehwaggons nach Auschwitz, Treblinka, Majdanek und andere Vernichtungslager durch ganz Europa rollen konnten. Die Kollektivschulddebatte begann erneut und verursachte bei den heranwachsenden Kriegs- und Nachkriegskindern einen Genrationskonflikt von bis dahin nicht gekanntem Ausmaß. Das Urteil wird hier in vollem Wortlaut vorgelegt.