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Jüdische Stadtdeputierte in der Zweiten Polnischen Republik

Projekte - Strategien - Dynamiken

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  • 344 strony
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Eine komparative Betrachtung des Engagements jüdischer Abgeordneter in der Kommunalpolitik dreier polnischer Großstädte in der Zwischenkriegszeit. In der Zwischenkriegszeit bildeten die jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner ein gutes Drittel der Warschauer und ein Viertel der Krakauer Bevölkerung. In Posen war ihr Anteil mit etwa einem Prozent deutlich geringer. Kraft der Märzverfassung des Jahres 1921 wurden sie zu vollberechtigten Staatsbürgern der Republik Polen. Damit stand es erwachsenen Juden und Jüdinnen auch frei, sich an kommunalen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Über die Umsetzung in die Praxis ist bis heute wenig bekannt. Hanna Kozińska-Witt befasst sich in vergleichender Perspektive mit dem politischen Engagement jüdischer Repräsentanten in den drei Groß Wie organisierten sich jüdische Stadtmilieus? In welchem Umfang waren sie in den jeweiligen Stadtparlamenten repräsentiert? Was waren ihre wichtigsten Themen und Anliegen? Wer waren ihre Partner, wer ihre Gegner? Wie reagierten nichtjüdische Kommunalpolitiker auf die von jüdischen Repräsentanten vertretenen Standpunkte? Welche Rolle spielte der wachsende Antisemitismus? Um diese Fragen differenziert zu erörtern, berücksichtigt die Untersuchung allgemeine Tendenzen der Staatspolitik ebenso wie regionale Verwaltungstraditionen.

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Jüdische Stadtdeputierte in der Zweiten Polnischen Republik, Hanna Kozińska-Witt

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Jüdische Stadtdeputierte in der Zweiten Polnischen Republik
Podtytuł
Projekte - Strategien - Dynamiken
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
344
ISBN10
3835333801
ISBN13
9783835333802
Seria
Opis
Eine komparative Betrachtung des Engagements jüdischer Abgeordneter in der Kommunalpolitik dreier polnischer Großstädte in der Zwischenkriegszeit. In der Zwischenkriegszeit bildeten die jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner ein gutes Drittel der Warschauer und ein Viertel der Krakauer Bevölkerung. In Posen war ihr Anteil mit etwa einem Prozent deutlich geringer. Kraft der Märzverfassung des Jahres 1921 wurden sie zu vollberechtigten Staatsbürgern der Republik Polen. Damit stand es erwachsenen Juden und Jüdinnen auch frei, sich an kommunalen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Über die Umsetzung in die Praxis ist bis heute wenig bekannt. Hanna Kozińska-Witt befasst sich in vergleichender Perspektive mit dem politischen Engagement jüdischer Repräsentanten in den drei Groß Wie organisierten sich jüdische Stadtmilieus? In welchem Umfang waren sie in den jeweiligen Stadtparlamenten repräsentiert? Was waren ihre wichtigsten Themen und Anliegen? Wer waren ihre Partner, wer ihre Gegner? Wie reagierten nichtjüdische Kommunalpolitiker auf die von jüdischen Repräsentanten vertretenen Standpunkte? Welche Rolle spielte der wachsende Antisemitismus? Um diese Fragen differenziert zu erörtern, berücksichtigt die Untersuchung allgemeine Tendenzen der Staatspolitik ebenso wie regionale Verwaltungstraditionen.