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Die Zinsschrankenregelung nach 2008 und ihre Folgen für Leveraged Buyouts

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Die Entwicklungen des Leveraged Buyout-Marktes zeigen eine interessante Historie, die in den USA um 1960 begann. Das Konzept ermöglichte Unternehmensübernahmen trotz begrenzter finanzieller Mittel, was durch eine hohe Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten und eine wirtschaftliche Abschwächung begünstigt wurde. In den 1980er Jahren erlebten LBOs in den USA ihren Höhepunkt, mit über 2000 Transaktionen und einem Gesamtvolumen von mehr als 250 Milliarden USD zwischen 1979 und 1989. Der bedeutendste LBO dieser Zeit war die Übernahme von RJR Nabisco durch KKR für 25 Milliarden USD. In Europa begannen die ersten Buyouts in Großbritannien in den frühen 1980er Jahren, gefördert durch steuerliche Vorteile. West-Deutschland folgte Mitte der 1980er und erlebte nach der Wiedervereinigung 1990 einen Anstieg an Privatisierungen, die durch Management-Buyouts (MBOs) unterstützt wurden. Bis 2007 stieg das LBO-Volumen in Deutschland auf etwa 3,3 Milliarden EUR, mit einem Anteil von etwa 18,3 Prozent am gesamten europäischen LBO-Volumen. Großbritannien dominierte den europäischen M&A-Markt in den Jahren 2010 bis 2013, während Deutschland, Frankreich und Russland ebenfalls bedeutende Akteure wurden. Das M&A-Volumen in Deutschland betrug 2013 etwa 108,5 Milliarden USD, was die dynamischen Entwicklungen in diesem Sektor verdeutlicht.

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Die Zinsschrankenregelung nach 2008 und ihre Folgen für Leveraged Buyouts, Dustin Martin Brandt

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Zinsschrankenregelung nach 2008 und ihre Folgen für Leveraged Buyouts
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
ISBN10
3954853485
ISBN13
9783954853489
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Die Entwicklungen des Leveraged Buyout-Marktes zeigen eine interessante Historie, die in den USA um 1960 begann. Das Konzept ermöglichte Unternehmensübernahmen trotz begrenzter finanzieller Mittel, was durch eine hohe Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten und eine wirtschaftliche Abschwächung begünstigt wurde. In den 1980er Jahren erlebten LBOs in den USA ihren Höhepunkt, mit über 2000 Transaktionen und einem Gesamtvolumen von mehr als 250 Milliarden USD zwischen 1979 und 1989. Der bedeutendste LBO dieser Zeit war die Übernahme von RJR Nabisco durch KKR für 25 Milliarden USD. In Europa begannen die ersten Buyouts in Großbritannien in den frühen 1980er Jahren, gefördert durch steuerliche Vorteile. West-Deutschland folgte Mitte der 1980er und erlebte nach der Wiedervereinigung 1990 einen Anstieg an Privatisierungen, die durch Management-Buyouts (MBOs) unterstützt wurden. Bis 2007 stieg das LBO-Volumen in Deutschland auf etwa 3,3 Milliarden EUR, mit einem Anteil von etwa 18,3 Prozent am gesamten europäischen LBO-Volumen. Großbritannien dominierte den europäischen M&A-Markt in den Jahren 2010 bis 2013, während Deutschland, Frankreich und Russland ebenfalls bedeutende Akteure wurden. Das M&A-Volumen in Deutschland betrug 2013 etwa 108,5 Milliarden USD, was die dynamischen Entwicklungen in diesem Sektor verdeutlicht.