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Neue Bildungsmedien revisited

Zur Einführung des Lehrfilms in der Zwischenkriegszeit

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  • 208 stron
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Im vorliegenden Band wird der Frage nachgegangen, wie technologischer Fortschritt die Unterrichtspraxis beeinflussen kann.Dabei wird mit der Einführung des Lehrfilms als neues Bildungsmedium zum einen ein historisches Beispiel vorgestellt und zum anderen am Fallbeispiel der Vermittlung von kolonialem Wissen im Deutschland der Zwischenkriegszeit untersucht, inwiefern sich die Darstellungen im Schulbuch und Lehrfilm unterscheiden.Häufig wird die – bereits von den Nationalsozialisten verbreitete – These vertreten, dass erst nach 1933 der Film in Deutschland in großem Umfang unterstützt wurde. Wie in dieser Arbeit gezeigt wird, baute aber insbesondere im Lehrfilmsektor die nationalsozialistische Bildungspolitik auf staatlichen und halbstaatlichen Institutionen, sowie Akteuren auf, die bereits in der Weimarer Republik aktiv waren.Die Untersuchung ergab verschiedene Faktoren, wie Finanzierung, Akzeptanz in der Lehrerschaft und Verfügbarkeit, die die Einführung eines neuen Bildungsmediums förderten, wie auch bremsten.Heute stehen wir mit der Digitalisierung des Unterrichts vor ähnlichen Herausforderungen. Dabei zeigt sich, dass sich die Argumentationslinien gleichen – der Blick auf die Einführung des Lehrfilms kann uns also helfen, heutige Debatten besser zu verstehen.

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Neue Bildungsmedien revisited, Michael Annegarn-Gläß

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Neue Bildungsmedien revisited
Podtytuł
Zur Einführung des Lehrfilms in der Zwischenkriegszeit
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
208
ISBN10
3781523896
ISBN13
9783781523890
Seria
Opis
Im vorliegenden Band wird der Frage nachgegangen, wie technologischer Fortschritt die Unterrichtspraxis beeinflussen kann.Dabei wird mit der Einführung des Lehrfilms als neues Bildungsmedium zum einen ein historisches Beispiel vorgestellt und zum anderen am Fallbeispiel der Vermittlung von kolonialem Wissen im Deutschland der Zwischenkriegszeit untersucht, inwiefern sich die Darstellungen im Schulbuch und Lehrfilm unterscheiden.Häufig wird die – bereits von den Nationalsozialisten verbreitete – These vertreten, dass erst nach 1933 der Film in Deutschland in großem Umfang unterstützt wurde. Wie in dieser Arbeit gezeigt wird, baute aber insbesondere im Lehrfilmsektor die nationalsozialistische Bildungspolitik auf staatlichen und halbstaatlichen Institutionen, sowie Akteuren auf, die bereits in der Weimarer Republik aktiv waren.Die Untersuchung ergab verschiedene Faktoren, wie Finanzierung, Akzeptanz in der Lehrerschaft und Verfügbarkeit, die die Einführung eines neuen Bildungsmediums förderten, wie auch bremsten.Heute stehen wir mit der Digitalisierung des Unterrichts vor ähnlichen Herausforderungen. Dabei zeigt sich, dass sich die Argumentationslinien gleichen – der Blick auf die Einführung des Lehrfilms kann uns also helfen, heutige Debatten besser zu verstehen.