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Neupietismus im Nationalsozialismus

Eine Quellenstudie zu neupietistischen Printmedien am Beispiel von »Der Evangelist aus dem Siegerland«

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"Mit Tausenden von Mitgliedern waren die Siegerländer Neupietisten in den 1930er Jahren eine „Massenbewegung" und repräsentierten als gesellschaftlich einflussreiche Größe einen großen Teil des protestantisch-nationalgesinnten Lagers des Siegerlandes. Dennoch findet die Bedeutung der Gemeinschaftsbewegung in historischen Arbeiten zum Siegerland während des Nationalsozialismus bisher kaum Erwähnung. Das im Titel angeführte Zitat von Matthias Claudius „Gehorche der Obrigkeit und laß die andern über sie streiten" - den jungen Wehrmachts-Rekruten 1935 von Walter Alfred Siebel auf der Rekruten-Abschiedsfeier im Vereinshaus Hammerhütte zugerufen - wirft die grundsätzliche Frage nach dem widerständigen Potenzial des Vereins für Reisepredigt in der NS-Zeit auf. War der Verein für Reisepredigt in der Bekennenden Kirche aktiv und dem Staat misstrauisch oder gar ablehnend gegenüber eingestellt, wie Jakob Schmitt in den 1950er und 1970er Jahren notierte? Oder hatten die retrospektiven Bewertungen des Schriftleiters und Präses apologetischen Charakter? An welchen Punkten konnten Bekenntnis- und Staatstreue in Einklang gebracht werden und wo gelang dies nicht? Neben der Beantwortung dieser und weiterer Fragen möchte diese Studie mit der Geschichte der Siegerländer landeskirchlichen Gemeinschaft das heterogene Gesamtbild der Evangelischen Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus exemplarisch um eine wichtige Facette ergänzen"-- Back cover

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Neupietismus im Nationalsozialismus, Matthias Plaga-Verse

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Neupietismus im Nationalsozialismus
Podtytuł
Eine Quellenstudie zu neupietistischen Printmedien am Beispiel von »Der Evangelist aus dem Siegerland«
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
624
ISBN10
3785807805
ISBN13
9783785807804
Seria
Opis
"Mit Tausenden von Mitgliedern waren die Siegerländer Neupietisten in den 1930er Jahren eine „Massenbewegung" und repräsentierten als gesellschaftlich einflussreiche Größe einen großen Teil des protestantisch-nationalgesinnten Lagers des Siegerlandes. Dennoch findet die Bedeutung der Gemeinschaftsbewegung in historischen Arbeiten zum Siegerland während des Nationalsozialismus bisher kaum Erwähnung. Das im Titel angeführte Zitat von Matthias Claudius „Gehorche der Obrigkeit und laß die andern über sie streiten" - den jungen Wehrmachts-Rekruten 1935 von Walter Alfred Siebel auf der Rekruten-Abschiedsfeier im Vereinshaus Hammerhütte zugerufen - wirft die grundsätzliche Frage nach dem widerständigen Potenzial des Vereins für Reisepredigt in der NS-Zeit auf. War der Verein für Reisepredigt in der Bekennenden Kirche aktiv und dem Staat misstrauisch oder gar ablehnend gegenüber eingestellt, wie Jakob Schmitt in den 1950er und 1970er Jahren notierte? Oder hatten die retrospektiven Bewertungen des Schriftleiters und Präses apologetischen Charakter? An welchen Punkten konnten Bekenntnis- und Staatstreue in Einklang gebracht werden und wo gelang dies nicht? Neben der Beantwortung dieser und weiterer Fragen möchte diese Studie mit der Geschichte der Siegerländer landeskirchlichen Gemeinschaft das heterogene Gesamtbild der Evangelischen Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus exemplarisch um eine wichtige Facette ergänzen"-- Back cover