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Die Teilung der Welt

Zeugnisse der Kolonialgeschichte

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  • 160 stron
  • 6 godzin czytania

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Die Papiere scheinen sich zu rühren. Die Pappen sind schief, leicht geknickt, als habe sie jemand mit kindlicher Neugier hochgebogen, um ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. Sie bergen zahllose Schicksale, wissen von verschwundenen Sprachen, von Gier nach Gold und den Träumen von einer »Neuen Welt«: ein papiernes Monument der Macht in Schränken aus kubanischem Zedernholz, lichtdurchfluteten Marmorsälen, atemberaubender Architektur. Ursula Schulz-Dornburgs bisher unveröffentlichte, historisch einmalige Fotografien zeigen das Archivo General de Indias in Sevilla vor seiner Sanierung. Seit 1785 sind hier 300 Jahre spanische Kolonialgeschichte in Amerika archiviert, 8.000 Karten, rund 90 Millionen Dokumente – darunter beispielsweise das Bordbuch des Kolumbus sowie der berühmte »Vertrag von Tordesillas«: 1494 zeichneten die Könige von Portugal und Spanien, vermittelt vom Papst, eine Linie durch den Atlantik und teilten die neu entdeckten und noch zu entdeckenden Länder der Welt unter sich auf. Der Historiker Martin Zimmermann unternimmt eine Reise ins Zeitalter der »Entdecker« und erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie – und vom unstillbaren Wunsch, sich die ganze Welt zu erschließen.

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Die Teilung der Welt, Stefan Schulz-Dornburg

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Teilung der Welt
Podtytuł
Zeugnisse der Kolonialgeschichte
Język
niemiecki
Wydawca
Wagenbach
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
160
ISBN10
3803136970
ISBN13
9783803136978
Seria
Tagi
Opis
Die Papiere scheinen sich zu rühren. Die Pappen sind schief, leicht geknickt, als habe sie jemand mit kindlicher Neugier hochgebogen, um ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. Sie bergen zahllose Schicksale, wissen von verschwundenen Sprachen, von Gier nach Gold und den Träumen von einer »Neuen Welt«: ein papiernes Monument der Macht in Schränken aus kubanischem Zedernholz, lichtdurchfluteten Marmorsälen, atemberaubender Architektur. Ursula Schulz-Dornburgs bisher unveröffentlichte, historisch einmalige Fotografien zeigen das Archivo General de Indias in Sevilla vor seiner Sanierung. Seit 1785 sind hier 300 Jahre spanische Kolonialgeschichte in Amerika archiviert, 8.000 Karten, rund 90 Millionen Dokumente – darunter beispielsweise das Bordbuch des Kolumbus sowie der berühmte »Vertrag von Tordesillas«: 1494 zeichneten die Könige von Portugal und Spanien, vermittelt vom Papst, eine Linie durch den Atlantik und teilten die neu entdeckten und noch zu entdeckenden Länder der Welt unter sich auf. Der Historiker Martin Zimmermann unternimmt eine Reise ins Zeitalter der »Entdecker« und erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie – und vom unstillbaren Wunsch, sich die ganze Welt zu erschließen.