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Nicht-Präsenz in Paarbeziehungen

Lieben und Leben auf Distanz

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  • 415 stron
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Basierend auf Interviews und einer Diskursanalyse von Zeitungs- bzw. Zeitschriftenartikeln stellt Marie-Kristin Döbler fest: Es gibt Verbindungen zwischen soziokulturellen Deutungen und Selbstdarstellungen, aber die Lebenspraxis von Paaren, die räumliche Distanzen zu überbrücken haben, unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht vom massenmedialen Bild. Fern- und Wochenendbeziehungen können funktionieren, sofern hinreichend viel Wissen geteilt, aktuell gehalten und eine gemeinsame (Paar-)Wirklichkeit regelmäßig reproduziert wird. Hierbei wirken verschiedene Präsenzen zusammen und bestimmen Form und Grad der An- bzw. Abwesenheit. Diese empirischen Einsichten rahmt die Autorin wissenssoziologisch, sozialkonstruktivistisch und interaktionstheoretisch. Ferner erarbeitet sie ein sozialtheoretisches Präsenzkonzept und leitet umfassende phänomenunabhängige, theoretische Erkenntnisse zu medienbasierten Veränderungen von Zeit, Raum und Situationen ab.

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Nicht-Präsenz in Paarbeziehungen, Marie-Kristin Döbler

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Nicht-Präsenz in Paarbeziehungen
Podtytuł
Lieben und Leben auf Distanz
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
415
ISBN10
3658294477
ISBN13
9783658294472
Seria
Tagi
Opis
Basierend auf Interviews und einer Diskursanalyse von Zeitungs- bzw. Zeitschriftenartikeln stellt Marie-Kristin Döbler fest: Es gibt Verbindungen zwischen soziokulturellen Deutungen und Selbstdarstellungen, aber die Lebenspraxis von Paaren, die räumliche Distanzen zu überbrücken haben, unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht vom massenmedialen Bild. Fern- und Wochenendbeziehungen können funktionieren, sofern hinreichend viel Wissen geteilt, aktuell gehalten und eine gemeinsame (Paar-)Wirklichkeit regelmäßig reproduziert wird. Hierbei wirken verschiedene Präsenzen zusammen und bestimmen Form und Grad der An- bzw. Abwesenheit. Diese empirischen Einsichten rahmt die Autorin wissenssoziologisch, sozialkonstruktivistisch und interaktionstheoretisch. Ferner erarbeitet sie ein sozialtheoretisches Präsenzkonzept und leitet umfassende phänomenunabhängige, theoretische Erkenntnisse zu medienbasierten Veränderungen von Zeit, Raum und Situationen ab.