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Bilderzählungen im Gespräch

Kindliche und erwachsene Rezeptionspraktiken zwischen Konvention und Irritation

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  • 320 stron
  • 12 godzin czytania

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Bilder werden im Alltag oft als leicht zugänglich und 'kindgerecht' wahrgenommen, doch es fehlen umfassende Antworten darauf, wie Kinder tatsächlich Bildangebote rezipieren. Dies betrifft besonders die Rezeptionssituation des Gesprächs über Bilderzählungen zwischen Eltern und Vorschulkindern, die als Ausgangspunkt literarästhetischer Bildungsprozesse gilt. Die vorliegende Studie verschiebt den Fokus von etablierten Rezeptionssituationen, die sich auf Bild-Schrifttext-Erzählungen konzentrieren, hin zur Rezeption von Bilderzählungen ohne schriftliche Erzählebene. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche spezifischen Bildungspotenziale solchen Bilderzählungen im Kontext der vorschulischen literarästhetischen Sozialisation zugeschrieben werden können. Die Untersuchung erfolgt auf zwei Ebenen: Zunächst wird die Bilderzählung hinsichtlich ihrer Materialität und Medialität betrachtet, um eine Ergänzung zur vorwiegend semiotischen Analyse zu bieten. Zudem werden Rezeptionsgespräche zwischen Erwachsenen und Vorschulkindern zu einer exemplarischen Bilderzählung analysiert, um zu verstehen, wie sie über das Gesehene, Ungesehene und Gedachte kommunizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass kindliches Sehen und Verstehen sich grundlegend von dem der Erwachsenen unterscheidet und im Spannungsfeld zwischen Konvention und Irritation eigene Qualitäten entfaltet. Abschließend wird ein Ausblick auf zukünftige Forschungs- und bildungspolitische Perspekti

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Bilderzählungen im Gespräch, Katrin Dammann-Thedens

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Bilderzählungen im Gespräch
Podtytuł
Kindliche und erwachsene Rezeptionspraktiken zwischen Konvention und Irritation
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
320
ISBN10
3867365717
ISBN13
9783867365710
Seria
Opis
Bilder werden im Alltag oft als leicht zugänglich und 'kindgerecht' wahrgenommen, doch es fehlen umfassende Antworten darauf, wie Kinder tatsächlich Bildangebote rezipieren. Dies betrifft besonders die Rezeptionssituation des Gesprächs über Bilderzählungen zwischen Eltern und Vorschulkindern, die als Ausgangspunkt literarästhetischer Bildungsprozesse gilt. Die vorliegende Studie verschiebt den Fokus von etablierten Rezeptionssituationen, die sich auf Bild-Schrifttext-Erzählungen konzentrieren, hin zur Rezeption von Bilderzählungen ohne schriftliche Erzählebene. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche spezifischen Bildungspotenziale solchen Bilderzählungen im Kontext der vorschulischen literarästhetischen Sozialisation zugeschrieben werden können. Die Untersuchung erfolgt auf zwei Ebenen: Zunächst wird die Bilderzählung hinsichtlich ihrer Materialität und Medialität betrachtet, um eine Ergänzung zur vorwiegend semiotischen Analyse zu bieten. Zudem werden Rezeptionsgespräche zwischen Erwachsenen und Vorschulkindern zu einer exemplarischen Bilderzählung analysiert, um zu verstehen, wie sie über das Gesehene, Ungesehene und Gedachte kommunizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass kindliches Sehen und Verstehen sich grundlegend von dem der Erwachsenen unterscheidet und im Spannungsfeld zwischen Konvention und Irritation eigene Qualitäten entfaltet. Abschließend wird ein Ausblick auf zukünftige Forschungs- und bildungspolitische Perspekti