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Die Dialektik und der Humanismus der Praxis

Mit Marx gegen den neoliberalen kollektiven Selbstmord

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Hinkelammert verdeutlicht die Entwicklung des historischen Materialismus und der menschlichen Gesellschaft im Marxschen Denken. Der Markt wird zum Ausgangspunkt des Wirtschaftens, während der Mensch als verachtetes und ausgebeutetes Wesen dargestellt wird. Befreiung zielt darauf ab, den Markt dem Leben der Menschen unterzuordnen, was eine Kritik der politischen Ökonomie erfordert. Marx zeigt, dass die Marktordnung als Wettbewerbsordnung zugleich eine Klassenkampfordnung ist. Der Klassenkampf von oben führt zu extremen Widersprüchen und einem Klassenkampf von unten. Diese Entwicklungen werden von Interpretationen begleitet, die oft den Anschein von Wissenschaftlichkeit erwecken und von den "Siegern" im Wettbewerb dominiert werden. Sie schaffen eine Ideologie, die Widerstand gegen die Tendenzen des Wettbewerbs und die Interessen der herrschenden Gruppen als illegitim erklärt. So entsteht eine Marktideologie, die auch als Marktreligion fungiert. Hinkelammert untersucht vor allem Friedrich August Hayek und dessen Traditionen, darunter Nietzsche, Weber und Popper. Er plädiert dafür, die gesamte Marxkritik neu zu diskutieren, aus einem Standpunkt, der den Dialog sucht und nicht einen wissenschaftlich geführten Bürgerkrieg. Dabei gilt es, alle Menschenrechte zu verteidigen, deren Verwirklichung eine Intervention in den Markt erfordert und die menschenwürdiges Leben ermöglicht, um gegenwärtige Tendenzen zum kollektiven Selbstmord zu ü

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Die Dialektik und der Humanismus der Praxis, Franz Josef Hinkelammert

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Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Dialektik und der Humanismus der Praxis
Podtytuł
Mit Marx gegen den neoliberalen kollektiven Selbstmord
Język
niemiecki
Wydawca
VSA Verlag
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
ISBN10
3964880566
ISBN13
9783964880567
Seria
Tagi
Opis
Hinkelammert verdeutlicht die Entwicklung des historischen Materialismus und der menschlichen Gesellschaft im Marxschen Denken. Der Markt wird zum Ausgangspunkt des Wirtschaftens, während der Mensch als verachtetes und ausgebeutetes Wesen dargestellt wird. Befreiung zielt darauf ab, den Markt dem Leben der Menschen unterzuordnen, was eine Kritik der politischen Ökonomie erfordert. Marx zeigt, dass die Marktordnung als Wettbewerbsordnung zugleich eine Klassenkampfordnung ist. Der Klassenkampf von oben führt zu extremen Widersprüchen und einem Klassenkampf von unten. Diese Entwicklungen werden von Interpretationen begleitet, die oft den Anschein von Wissenschaftlichkeit erwecken und von den "Siegern" im Wettbewerb dominiert werden. Sie schaffen eine Ideologie, die Widerstand gegen die Tendenzen des Wettbewerbs und die Interessen der herrschenden Gruppen als illegitim erklärt. So entsteht eine Marktideologie, die auch als Marktreligion fungiert. Hinkelammert untersucht vor allem Friedrich August Hayek und dessen Traditionen, darunter Nietzsche, Weber und Popper. Er plädiert dafür, die gesamte Marxkritik neu zu diskutieren, aus einem Standpunkt, der den Dialog sucht und nicht einen wissenschaftlich geführten Bürgerkrieg. Dabei gilt es, alle Menschenrechte zu verteidigen, deren Verwirklichung eine Intervention in den Markt erfordert und die menschenwürdiges Leben ermöglicht, um gegenwärtige Tendenzen zum kollektiven Selbstmord zu ü