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Hi Hitler!

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Der in den USA lehrende Historiker analysiert Veränderungen im Bild Hitlers und des Nationalsozialismus, die sich in der NS-Forschung, in Literatur, Film und Internet zeigen. Seit 2000 sieht er eine Verschiebung von der bis dahin vorherrschenden "Moralisierung" zu einer "Normalisierung". Rezension: Die schon 2015 in England erschienene wissenschaftliche Studie spürt den Veränderungen im Bild Hitlers und des Nationalsozialismus nach. Seit 2000 löse eine Tendenz zur "Normalisierung" der NS-Zeit die bis dahin vorherrschende "Moralisierung" ab, beide sieht der in den USA lehrende Historiker, der neben deutschen überwiegend angelsächsische Publikationen ausgewertet hat, aber weiterhin in einer dialektischen Wechselbeziehung. Rosenfelds Argumentation ist recht schematisch, verliert sich in Wiederholungen und breiten Inhaltsreferaten und gilt auch nicht nur der Populärkultur (Literatur, Film, Internet), wie der deutsche Untertitel irreführend verheisst. In der ersten Buchhälfte analysiert der Autor ausführlich die Entwicklung der NS-Forschung, die zunehmend universalistisch argumentiere und damit die Einzigartigkeit des Holocaust in Frage stelle. Es fehlt dem Buch jedoch an Aktualität (s. Internetkapitel). Textabbildungen, Bibliografie, Kreuzregister. - Für Fachpublikum und spezieller Interessierte. (3)

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Hi Hitler!, Gavriel D. Rosenfeld

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Hi Hitler!
Język
niemiecki
Wydawca
wbg Theiss
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
512
ISBN10
3806241899
ISBN13
9783806241891
Seria
Ocena
3,75 z 5
Opis
Der in den USA lehrende Historiker analysiert Veränderungen im Bild Hitlers und des Nationalsozialismus, die sich in der NS-Forschung, in Literatur, Film und Internet zeigen. Seit 2000 sieht er eine Verschiebung von der bis dahin vorherrschenden "Moralisierung" zu einer "Normalisierung". Rezension: Die schon 2015 in England erschienene wissenschaftliche Studie spürt den Veränderungen im Bild Hitlers und des Nationalsozialismus nach. Seit 2000 löse eine Tendenz zur "Normalisierung" der NS-Zeit die bis dahin vorherrschende "Moralisierung" ab, beide sieht der in den USA lehrende Historiker, der neben deutschen überwiegend angelsächsische Publikationen ausgewertet hat, aber weiterhin in einer dialektischen Wechselbeziehung. Rosenfelds Argumentation ist recht schematisch, verliert sich in Wiederholungen und breiten Inhaltsreferaten und gilt auch nicht nur der Populärkultur (Literatur, Film, Internet), wie der deutsche Untertitel irreführend verheisst. In der ersten Buchhälfte analysiert der Autor ausführlich die Entwicklung der NS-Forschung, die zunehmend universalistisch argumentiere und damit die Einzigartigkeit des Holocaust in Frage stelle. Es fehlt dem Buch jedoch an Aktualität (s. Internetkapitel). Textabbildungen, Bibliografie, Kreuzregister. - Für Fachpublikum und spezieller Interessierte. (3)