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Ehemalige Schottenbibliothek St. Jakob und Zusätze

Die Handschriften der bischöflichen Zentralbibliothek

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Bei der "Schottenbibliothek" handelt es sich um die Bibliothek des ehemaligen Regensburger Schottenklosters St. Jakob. Dieses war ein um 1090 gegrundetes Benediktinerkloster, das Anfang des 16. Jahrhunderts aus irischen Handen in schottischen Besitz ubergegangen war. Die umfangreiche Bibliothek des Klosters mit mehr als 25.000 Banden nach 1500, 168 Inkunabeln und 80 Handschriftensignaturen ist deshalb von besonderem Wert, weil sie als einzige Benediktinerklosterbibliothek Bayerns die Sakularisation 1803 unbeschadet uberstanden hatte. Der exterritoriale Status des nur von schottischen Monchen belegten Klosters hatte die Bibliothek vor dem Zugriff des bayerischen Staates geschutzt. Die Auflosung des Klosters erfolgte erst 1862 aus Mangel an Klostereintritten. Der Hauptteil der Bibliothek verblieb - trotz gewisser Abgange nach Schottland - in Regensburg und gehort heute zum wertvollen Altbestand der Bischoflichen Zentralbibliothek.

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Ehemalige Schottenbibliothek St. Jakob und Zusätze, Marina Bernasconi Reusser

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Rok wydania
2021
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Tytuł
Ehemalige Schottenbibliothek St. Jakob und Zusätze
Podtytuł
Die Handschriften der bischöflichen Zentralbibliothek
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
ISBN10
3795436915
ISBN13
9783795436919
Seria
Tagi
Opis
Bei der "Schottenbibliothek" handelt es sich um die Bibliothek des ehemaligen Regensburger Schottenklosters St. Jakob. Dieses war ein um 1090 gegrundetes Benediktinerkloster, das Anfang des 16. Jahrhunderts aus irischen Handen in schottischen Besitz ubergegangen war. Die umfangreiche Bibliothek des Klosters mit mehr als 25.000 Banden nach 1500, 168 Inkunabeln und 80 Handschriftensignaturen ist deshalb von besonderem Wert, weil sie als einzige Benediktinerklosterbibliothek Bayerns die Sakularisation 1803 unbeschadet uberstanden hatte. Der exterritoriale Status des nur von schottischen Monchen belegten Klosters hatte die Bibliothek vor dem Zugriff des bayerischen Staates geschutzt. Die Auflosung des Klosters erfolgte erst 1862 aus Mangel an Klostereintritten. Der Hauptteil der Bibliothek verblieb - trotz gewisser Abgange nach Schottland - in Regensburg und gehort heute zum wertvollen Altbestand der Bischoflichen Zentralbibliothek.