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Transnationale Karpaten I

Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas

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  • 240 stron
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Die Karpaten – jene Bergkette, die sich von Tschechien über die Slowakei, Ungarn, Polen, die Ukraine und Rumänien bis hin nach Serbien erstreckt – sind ein wichtiger geografischer, wirtschaftlicher und kultureller Marker in der zentraleuropäischen Region. Wie ihre größeren Verwandten, die Alpen, sind die Karpaten in den Literaturen der Kulturen, die sie räumlich prägen, präsent. Im Gegensatz zu den Alpen, deren literarische Konstruktionen in etlichen Bänden erforscht wurden, fanden die literarischen Imaginationen der Karpaten wesentlich weniger Aufmerksamkeit. In Anlehnung an W. J. T. Mitchells Sentenz, wonach "Landschaft ein Wechselmedium zwischen Natur und Mensch sei [...]: an sich nicht nützlich, aber Ausdruck einer potenziell unbegrenzte[n] Wertreserve", und auf den vielschichtigen Raumdiskursen nach dem Spatial Turn aufbauend, widmen sich die Themenschwerpunkte der Hefte 1.21 und 2.21 der Spiegelungen der Frage, wie literarische Imaginationen der Karpaten ab dem 18. Jahrhundert zu Projektionsflächen sozialer, historischer und kultureller Werte wurden. Dabei steht das 20. Jahrhundert im Fokus, und es wird ein transnationaler und vergleichender Zugang bevorzugt, der die Karpaten-Konstruktionen auf ihre Funktion in ethnischen und nationalen Identifikationsprozessen befragt. Besondere Aufmerksamkeit kommt den deutschen Minderheiten in der Region zu.

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Transnationale Karpaten I, Florian Kührer-Wielach

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Transnationale Karpaten I
Podtytuł
Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
240
ISBN10
379173234X
ISBN13
9783791732343
Seria
Opis
Die Karpaten – jene Bergkette, die sich von Tschechien über die Slowakei, Ungarn, Polen, die Ukraine und Rumänien bis hin nach Serbien erstreckt – sind ein wichtiger geografischer, wirtschaftlicher und kultureller Marker in der zentraleuropäischen Region. Wie ihre größeren Verwandten, die Alpen, sind die Karpaten in den Literaturen der Kulturen, die sie räumlich prägen, präsent. Im Gegensatz zu den Alpen, deren literarische Konstruktionen in etlichen Bänden erforscht wurden, fanden die literarischen Imaginationen der Karpaten wesentlich weniger Aufmerksamkeit. In Anlehnung an W. J. T. Mitchells Sentenz, wonach "Landschaft ein Wechselmedium zwischen Natur und Mensch sei [...]: an sich nicht nützlich, aber Ausdruck einer potenziell unbegrenzte[n] Wertreserve", und auf den vielschichtigen Raumdiskursen nach dem Spatial Turn aufbauend, widmen sich die Themenschwerpunkte der Hefte 1.21 und 2.21 der Spiegelungen der Frage, wie literarische Imaginationen der Karpaten ab dem 18. Jahrhundert zu Projektionsflächen sozialer, historischer und kultureller Werte wurden. Dabei steht das 20. Jahrhundert im Fokus, und es wird ein transnationaler und vergleichender Zugang bevorzugt, der die Karpaten-Konstruktionen auf ihre Funktion in ethnischen und nationalen Identifikationsprozessen befragt. Besondere Aufmerksamkeit kommt den deutschen Minderheiten in der Region zu.