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Feder in der Hand, Degen in der Faust

Femmes de Lettres, Bd. 4

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Sidonia Hedwig Zäunemann hat ihr kurzes Leben ganz dem Schreiben gewidmet. Selbstbewusst veröffentlichte sie mit Anfang zwanzig erste Gedichte unter ihrem eigenen Namen in verschiedenen Zeitschriften. Die Universität Göttingen krönte sie als poeta laureata. Ihr Hauptwerk, die Gedichtsammlung Poetische Rosen in Knospen, erschien 1738 und ist der Kaiserin Anna von Russland gewidmet.Als frühe Feministin gefeiert, hinterfragt Zäunemanns Leben und Schreiben, was wir über Frauen zu Beginn des 18. Jahrhunderts zu wissen meinen. So fährt sie in ein Bergwerk ein und berichtet davon – noch in Goethes Bibliothek findet sich dieser Text. In ihren Gedichten reitet das lyrische Ich nachts durch den Wald und erkämpft sich Ruhm mit dem Schwert. In dieser Auswahledition werden die Texte der zu Lebzeiten berühmten Autorin der deutschen Frühaufklärung erstmals wieder zugänglich gemacht.Herausgeberin Corinna Dziudzia ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Die Germanistin hat mit einer Arbeit über die Ästhetisierung der Literatur promoviert. In ihrer Forschung befasst sie sich mit wissenschaftsgeschichtlichen Fragen, etwa mit der Kanonbildung.

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Feder in der Hand, Degen in der Faust, Sidonia Hedwig Zäunemann

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Feder in der Hand, Degen in der Faust
Podtytuł
Femmes de Lettres, Bd. 4
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
ISBN10
3906910962
ISBN13
9783906910963
Seria
Kategorie
Ocena
3 z 5
Opis
Sidonia Hedwig Zäunemann hat ihr kurzes Leben ganz dem Schreiben gewidmet. Selbstbewusst veröffentlichte sie mit Anfang zwanzig erste Gedichte unter ihrem eigenen Namen in verschiedenen Zeitschriften. Die Universität Göttingen krönte sie als poeta laureata. Ihr Hauptwerk, die Gedichtsammlung Poetische Rosen in Knospen, erschien 1738 und ist der Kaiserin Anna von Russland gewidmet.Als frühe Feministin gefeiert, hinterfragt Zäunemanns Leben und Schreiben, was wir über Frauen zu Beginn des 18. Jahrhunderts zu wissen meinen. So fährt sie in ein Bergwerk ein und berichtet davon – noch in Goethes Bibliothek findet sich dieser Text. In ihren Gedichten reitet das lyrische Ich nachts durch den Wald und erkämpft sich Ruhm mit dem Schwert. In dieser Auswahledition werden die Texte der zu Lebzeiten berühmten Autorin der deutschen Frühaufklärung erstmals wieder zugänglich gemacht.Herausgeberin Corinna Dziudzia ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Die Germanistin hat mit einer Arbeit über die Ästhetisierung der Literatur promoviert. In ihrer Forschung befasst sie sich mit wissenschaftsgeschichtlichen Fragen, etwa mit der Kanonbildung.