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Falsche Signale

Strategien der Mimikry in der Post-Internet Art

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  • 326 stron
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Spätestens seit der 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst wird die Post-Internet Art nicht mehr bloß als ?einfallslos?, sondern als geradezu ?gefährlich? eingestuft. Diese Kunst, so ihre Kritiker, stehe im Pakt mit dem Neoliberalismus und verhalte sich mutwillig verantwortungslos, d.h. offensiv unkritisch zu den standardisierten Bildsprachen von Marketing und Social Media.0Statt sie jedoch als Ansammlung flacher Zitate kommerzieller Bilder zu verurteilen oder sie in einer Linie mit allegorischen Strategien der Appropriation als ?kritisch? zu legitimieren, geht es in dieser Untersuchung um den Zwischenraum von Affirmation und Kritik. Dieser wird anhand der Figur der Mimikry ausgemessen. Anders als allegorische Strategien zielt Mimikry nicht auf direkte Umwertung einzelner Bilder, sondern lässt durch die Erfüllung kapitalistischer Klischees und Normen hindurch deren Brüchigkeit erkennen und kann eine minimale Umlenkung des Blicks initiieren.

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Falsche Signale, Bret Wagner, Ellen Monk

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Falsche Signale
Podtytuł
Strategien der Mimikry in der Post-Internet Art
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Liczba stron
326
ISBN10
3035804184
ISBN13
9783035804188
Seria
Tagi
Opis
Spätestens seit der 9. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst wird die Post-Internet Art nicht mehr bloß als ?einfallslos?, sondern als geradezu ?gefährlich? eingestuft. Diese Kunst, so ihre Kritiker, stehe im Pakt mit dem Neoliberalismus und verhalte sich mutwillig verantwortungslos, d.h. offensiv unkritisch zu den standardisierten Bildsprachen von Marketing und Social Media.0Statt sie jedoch als Ansammlung flacher Zitate kommerzieller Bilder zu verurteilen oder sie in einer Linie mit allegorischen Strategien der Appropriation als ?kritisch? zu legitimieren, geht es in dieser Untersuchung um den Zwischenraum von Affirmation und Kritik. Dieser wird anhand der Figur der Mimikry ausgemessen. Anders als allegorische Strategien zielt Mimikry nicht auf direkte Umwertung einzelner Bilder, sondern lässt durch die Erfüllung kapitalistischer Klischees und Normen hindurch deren Brüchigkeit erkennen und kann eine minimale Umlenkung des Blicks initiieren.