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Fruchtbarkeit und Poiesis im 16. und 17. Jahrhundert

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  • 170 stron
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Zeugen und Befruchten, Wachsen und Wuchern - um kulturelle und literarische Schöpfungsprozesse in Worte zu fassen, bieten sich Metaphoriken der Fruchtbarkeit an, die spezifische Vorstellungen von der Erzeugung von Gedanken, Texten und Diskursen geprägt haben. Die Beiträge dieses Sammelbandes dokumentieren und interpretieren narrative und poetische Reflexionen solcher Phantasmen der Erzeugung in Texten des 16. und 17. Jahrhunderts. Die Fruchtbarkeit zielt zwar auf das Produkt (die ›Frucht‹), doch geht es beim Abstraktum (›-keit‹) gerade um den Weg zu diesem Ziel: um das Potential zur Erzeugung. Durch die Verbindung von Fruchtbarkeit und Poiesis rückt der Band also die Potentialität und Prozessualität von literarischer Produktion in den Fokus. Die Beiträge beschreiben, wie (literarische) Texte und (Sprach-)Bilder geistige Fruchtbarkeit reflektieren und imaginieren, und ergänzen damit auch einen produktionsästhetischen Diskurs, der von der Zentralsetzung individueller Schöpfungskraft geprägt ist. Denn Fruchtbarkeitsmetaphoriken betonen nicht einen singulären schöpferischen Ursprungsmoment, vielmehr verdeutlichen sie ein kreatives Potential und eine produktive Dynamik des Denkens und Dichtens, das über die gestaltende Person hinausgeht

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Fruchtbarkeit und Poiesis im 16. und 17. Jahrhundert, Martina Feichtenschlager

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Fruchtbarkeit und Poiesis im 16. und 17. Jahrhundert
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
170
ISBN10
3826071875
ISBN13
9783826071874
Seria
Tagi
Opis
Zeugen und Befruchten, Wachsen und Wuchern - um kulturelle und literarische Schöpfungsprozesse in Worte zu fassen, bieten sich Metaphoriken der Fruchtbarkeit an, die spezifische Vorstellungen von der Erzeugung von Gedanken, Texten und Diskursen geprägt haben. Die Beiträge dieses Sammelbandes dokumentieren und interpretieren narrative und poetische Reflexionen solcher Phantasmen der Erzeugung in Texten des 16. und 17. Jahrhunderts. Die Fruchtbarkeit zielt zwar auf das Produkt (die ›Frucht‹), doch geht es beim Abstraktum (›-keit‹) gerade um den Weg zu diesem Ziel: um das Potential zur Erzeugung. Durch die Verbindung von Fruchtbarkeit und Poiesis rückt der Band also die Potentialität und Prozessualität von literarischer Produktion in den Fokus. Die Beiträge beschreiben, wie (literarische) Texte und (Sprach-)Bilder geistige Fruchtbarkeit reflektieren und imaginieren, und ergänzen damit auch einen produktionsästhetischen Diskurs, der von der Zentralsetzung individueller Schöpfungskraft geprägt ist. Denn Fruchtbarkeitsmetaphoriken betonen nicht einen singulären schöpferischen Ursprungsmoment, vielmehr verdeutlichen sie ein kreatives Potential und eine produktive Dynamik des Denkens und Dichtens, das über die gestaltende Person hinausgeht