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Romantik im Spannungsfeld von Konfessionalisierung und Nationalisierung

Das Spätwerk Joseph von Eichendorffs (1837-1857)

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  • 608 stron
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Eine Neuentdeckung der deutschen Romantik erzählt die vergessene Geschichte eines Dichters und seiner Zeit auf der Suche nach der Nation. Seit dem 19. Jahrhundert ist umstritten, welche Rolle die Romantik im Prozess der Nationswerdung der Deutschen spielte. Während sie oft als Motor des modernen Nationalismus betrachtet wird, ist die Frühphase ihrer Deutungsgeschichte, geprägt von Konfessionalisierung, weitgehend unbekannt. Die katholische Tendenz der Romantik wurde von einer kleindeutsch-protestantischen Nationalbewegung als Hindernis für den preußisch geführten Nationalstaat bekämpft. Im Zentrum dieser Debatten standen neben Friedrich Wilhelm IV. auch Joseph von Eichendorff. Als preußischer Regierungsbeamter war er in die politischen Umwälzungen des Thronwechsels von 1840 verwickelt und positionierte sich ab 1846 neu. Sein katholisch geprägtes Spätwerk wurde von Zeitgenossen bekämpft und von der Forschung vernachlässigt. Nikolas van Essenberg erzählt diese vergessenen Geschichten erstmals aus den Quellen und zeigt, wie sie zu einer verzerrten Wahrnehmung der Romantik und Eichendorffs führten. Die Untersuchung führt zu einer grundlegenden Neuentdeckung von Eichendorffs Gesamtwerk, das stärker als bislang bekannt durch das (national)-politische Engagement seines Autors geprägt war und zu einem ikonischen Erinnerungsort der deutschen Geschichte avanciert.

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Romantik im Spannungsfeld von Konfessionalisierung und Nationalisierung, Nikolas van Essenberg

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Rok wydania
2023
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Tytuł
Romantik im Spannungsfeld von Konfessionalisierung und Nationalisierung
Podtytuł
Das Spätwerk Joseph von Eichendorffs (1837-1857)
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Liczba stron
608
ISBN10
3835352563
ISBN13
9783835352568
Seria
Opis
Eine Neuentdeckung der deutschen Romantik erzählt die vergessene Geschichte eines Dichters und seiner Zeit auf der Suche nach der Nation. Seit dem 19. Jahrhundert ist umstritten, welche Rolle die Romantik im Prozess der Nationswerdung der Deutschen spielte. Während sie oft als Motor des modernen Nationalismus betrachtet wird, ist die Frühphase ihrer Deutungsgeschichte, geprägt von Konfessionalisierung, weitgehend unbekannt. Die katholische Tendenz der Romantik wurde von einer kleindeutsch-protestantischen Nationalbewegung als Hindernis für den preußisch geführten Nationalstaat bekämpft. Im Zentrum dieser Debatten standen neben Friedrich Wilhelm IV. auch Joseph von Eichendorff. Als preußischer Regierungsbeamter war er in die politischen Umwälzungen des Thronwechsels von 1840 verwickelt und positionierte sich ab 1846 neu. Sein katholisch geprägtes Spätwerk wurde von Zeitgenossen bekämpft und von der Forschung vernachlässigt. Nikolas van Essenberg erzählt diese vergessenen Geschichten erstmals aus den Quellen und zeigt, wie sie zu einer verzerrten Wahrnehmung der Romantik und Eichendorffs führten. Die Untersuchung führt zu einer grundlegenden Neuentdeckung von Eichendorffs Gesamtwerk, das stärker als bislang bekannt durch das (national)-politische Engagement seines Autors geprägt war und zu einem ikonischen Erinnerungsort der deutschen Geschichte avanciert.