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Die Ungeduldigen

Roman

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Assia Djebar zählt zu den bedeutendsten Gegenwartsschriftstellerinnen des Maghreb. In diesem Roman schildert sie am Beispiel Dalilas, einer arabischen Studentin aus bürgerlichem Haus, den Ausbruch islamischer Frauen aus der traditionellen Gesellschaft. Dalila drängt es mit aller Macht ins Leben. Sie lehnt sich gegen Familie und Tradition auf. Auch in ihrer Beziehung zu Selim, ihrer ersten Liebe, kämpft sie für ihr Recht auf Selbstbestimmung.Sabine Kebir nutzt das Porträt der algerischen Autorin, die den diesjährigen Friedenspreis verliehen bekommen hat, um ihren Roman aus dem Jahre 1958, der jetzt auf Deutsch erschienen ist, vorzustellen. Während heute Romane von islamischen Frauen verbreiteter sind, meint die Rezensentin, hat die Autorin mit ihrem Jugendwerk möglicherweise das Genre begründet. Nicht nur in der Atmosphäre der Geschichte fühlt sich die Rezensentin an Camus erinnert. Die Nähe zum französischen Schriftsteller sei auch durch die Konflikte gegeben, die sich durch den "Wahrheitsegoismus" der Protagonistin entwickelten und die den eigentlichen "Spannungsbogen" des Romans ausmachten. Die Geschichte der "erotischen Selbstfindung" einer jungen Frau habe allerdings auch eine politische Dimension, denn die Autorin baue immer wieder Passagen ein, die das Recht der kolonisierten Algerier auf "Emanzipation" einklagen.

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Die Ungeduldigen, Wilhelm Maria Lüsberg

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
1,43 zł

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Tytuł
Die Ungeduldigen
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
236
ISBN10
3293201911
ISBN13
9783293201910
Seria
Kategorie
Ocena
3 z 5
Opis
Assia Djebar zählt zu den bedeutendsten Gegenwartsschriftstellerinnen des Maghreb. In diesem Roman schildert sie am Beispiel Dalilas, einer arabischen Studentin aus bürgerlichem Haus, den Ausbruch islamischer Frauen aus der traditionellen Gesellschaft. Dalila drängt es mit aller Macht ins Leben. Sie lehnt sich gegen Familie und Tradition auf. Auch in ihrer Beziehung zu Selim, ihrer ersten Liebe, kämpft sie für ihr Recht auf Selbstbestimmung.Sabine Kebir nutzt das Porträt der algerischen Autorin, die den diesjährigen Friedenspreis verliehen bekommen hat, um ihren Roman aus dem Jahre 1958, der jetzt auf Deutsch erschienen ist, vorzustellen. Während heute Romane von islamischen Frauen verbreiteter sind, meint die Rezensentin, hat die Autorin mit ihrem Jugendwerk möglicherweise das Genre begründet. Nicht nur in der Atmosphäre der Geschichte fühlt sich die Rezensentin an Camus erinnert. Die Nähe zum französischen Schriftsteller sei auch durch die Konflikte gegeben, die sich durch den "Wahrheitsegoismus" der Protagonistin entwickelten und die den eigentlichen "Spannungsbogen" des Romans ausmachten. Die Geschichte der "erotischen Selbstfindung" einer jungen Frau habe allerdings auch eine politische Dimension, denn die Autorin baue immer wieder Passagen ein, die das Recht der kolonisierten Algerier auf "Emanzipation" einklagen.