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Ich nehme Dich auf meinen Rücken, vermähle Dich dem Ozean

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  • 344 strony
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Für John von Düffel gleicht der Schwimmer, der aus dem Wasser steigt, einem Schläfer, der aus einem Traum erwacht. Die Kulturgeschichte des Schwimmens, verfasst von Charles Sprawson, verfolgt diesen Traum durch die Menschheitsgeschichte. Der Autor lernte in Indien im unterirdischen Gewölbe eines Prinzenpalastes das Schwimmen – zwischen Säulen, deren Sockel im Dunkel des Wassers verschwanden. Schwimmen wurde für ihn zur Leidenschaft. Die Worte des Meeresgottes Proteus in Goethes 'Faust II' laden ein, das geheimnisvolle Wesen des Schwimmers zu ergründen. Sprawson erzählt von Nymphen und Najaden im klassischen Griechenland und führt uns nach Rom, der Hauptstadt der Aquakultur, wo eine einzigartige Brunnen- und Bäderlandschaft entstand. Im Mittelalter begann das Christentum, Blöße und Sinnlichkeit zu verteufeln, und die Kunst des Schwimmens blieb über Jahrhunderte suspekt. Im 19. Jahrhundert wurde das Schwimmen von Abenteurern und englischen Aristokraten neu entdeckt. Die Romantiker erlagen dem Zauber der Meere und Flüsse. Lord Byron sah den Ozean als Freund, während Goethe das Schwimmen als Revolte feierte. John von Düffel, der große Philosoph des Wassers, hat ein Vor- und Nachwort verfasst, das uns ein bekanntes Werk der angelsächsischen Welt näherbringt und ein Erlebnis vermittelt, das dem Gefühl gleicht, in das Lichtspiel eines beleuchteten Pools zu tauchen.

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Ich nehme Dich auf meinen Rücken, vermähle Dich dem Ozean, Charles Sprawson

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Ich nehme Dich auf meinen Rücken, vermähle Dich dem Ozean
Język
niemiecki
Wydawca
mareverlag
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
Liczba stron
344
ISBN10
3936384738
ISBN13
9783936384734
Seria
Kategorie
Opis
Für John von Düffel gleicht der Schwimmer, der aus dem Wasser steigt, einem Schläfer, der aus einem Traum erwacht. Die Kulturgeschichte des Schwimmens, verfasst von Charles Sprawson, verfolgt diesen Traum durch die Menschheitsgeschichte. Der Autor lernte in Indien im unterirdischen Gewölbe eines Prinzenpalastes das Schwimmen – zwischen Säulen, deren Sockel im Dunkel des Wassers verschwanden. Schwimmen wurde für ihn zur Leidenschaft. Die Worte des Meeresgottes Proteus in Goethes 'Faust II' laden ein, das geheimnisvolle Wesen des Schwimmers zu ergründen. Sprawson erzählt von Nymphen und Najaden im klassischen Griechenland und führt uns nach Rom, der Hauptstadt der Aquakultur, wo eine einzigartige Brunnen- und Bäderlandschaft entstand. Im Mittelalter begann das Christentum, Blöße und Sinnlichkeit zu verteufeln, und die Kunst des Schwimmens blieb über Jahrhunderte suspekt. Im 19. Jahrhundert wurde das Schwimmen von Abenteurern und englischen Aristokraten neu entdeckt. Die Romantiker erlagen dem Zauber der Meere und Flüsse. Lord Byron sah den Ozean als Freund, während Goethe das Schwimmen als Revolte feierte. John von Düffel, der große Philosoph des Wassers, hat ein Vor- und Nachwort verfasst, das uns ein bekanntes Werk der angelsächsischen Welt näherbringt und ein Erlebnis vermittelt, das dem Gefühl gleicht, in das Lichtspiel eines beleuchteten Pools zu tauchen.