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Die Prinzessin von Cleves. Roman. Nachw. v. Emile Magne

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Der Roman erzählt eine Dreiecksgeschichte. Sie stellt die Liebe zwischen der verheirateten Prinzessin von Clèves und dem Herzog von Nemours dar, die an den gesellschaftlichen Konventionen zerbricht. Doch auch nach dem Tod ihres Ehemanns verzichtet die Titelheldin auf die Erfüllung ihrer Liebe und zieht sich in ein Kloster zurück. Um den historischen Charakter des Romans zu betonen, hatte Madame de La Fayette ihn ursprünglich als >>Memoiren<< bezeichnet. Vordergründig spielt die Handlung im letzten Jahr der glanzvollen Regierungszeit Heinrichs II. (1519-1559; reg. 1547-59); dahinter aber öffnet sich der Blick auf die eigene Epoche, die höfische Gesellschaft zur Zeit der absoluten Monarchie Ludwigs XIV. (1638-1715; reg. 1661 bis 1715). Diese zeitgenössische Geschichte enthüllt die Autorin als rücksichtslosen Kampf widerstreitender Interessen. Ihr moralistischer Blick entlarvt die blendende höfische Prachtentfaltung und die Galanterie der Umgangsformen; er durchstösst die Fassade des Scheins, um dahinter, ganz im Sinne von François de R La Rochefoucauld, die Eigenliebe als den eigentlichen Antrieb menschlichen Handelns und letztlich von Geschichte blosszulegen.

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Die Prinzessin von Cleves. Roman. Nachw. v. Emile Magne, Marie De La Fayette

Język
Rok wydania
1998
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Prinzessin von Cleves. Roman. Nachw. v. Emile Magne
Język
niemiecki
Rok wydania
1998
Oprawa
miękka
Liczba stron
281
ISBN13
9783458334941
Seria
Ocena
4,1 z 5
Opis
Der Roman erzählt eine Dreiecksgeschichte. Sie stellt die Liebe zwischen der verheirateten Prinzessin von Clèves und dem Herzog von Nemours dar, die an den gesellschaftlichen Konventionen zerbricht. Doch auch nach dem Tod ihres Ehemanns verzichtet die Titelheldin auf die Erfüllung ihrer Liebe und zieht sich in ein Kloster zurück. Um den historischen Charakter des Romans zu betonen, hatte Madame de La Fayette ihn ursprünglich als >>Memoiren<< bezeichnet. Vordergründig spielt die Handlung im letzten Jahr der glanzvollen Regierungszeit Heinrichs II. (1519-1559; reg. 1547-59); dahinter aber öffnet sich der Blick auf die eigene Epoche, die höfische Gesellschaft zur Zeit der absoluten Monarchie Ludwigs XIV. (1638-1715; reg. 1661 bis 1715). Diese zeitgenössische Geschichte enthüllt die Autorin als rücksichtslosen Kampf widerstreitender Interessen. Ihr moralistischer Blick entlarvt die blendende höfische Prachtentfaltung und die Galanterie der Umgangsformen; er durchstösst die Fassade des Scheins, um dahinter, ganz im Sinne von François de R La Rochefoucauld, die Eigenliebe als den eigentlichen Antrieb menschlichen Handelns und letztlich von Geschichte blosszulegen.