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Robert Aghion. Erzählung.

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Dem jungen englischen Vikar Robert Aghion, für den sich in der Heimat keine Stelle findet, bleibt nichts anderes übrig, als sich für den Missionsdienst in der britischen Kronkolonie Indien zu bewerben. Doch schon bald nach der Ankunft auf seiner Station südlich von Bombay muß er erkennen, daß die stolzen Brahmanen keineswegs jenes angeblich ignorante Naturvolk waren, das darauf wartet, sich von zugereisten Fremden über die göttliche Ordnung belehren zu lassen. Er erlebt den indischen Alltag als so von Religiosität und spiritueller Symbolik durchsetzt wie nirgendwo in Europa und findet dabei eine Toleranz gegen Andersgläubige, die ihn beschämt. Im Gegensatz zu seinen Landsleuten, Händlern wie Missionaren, erlernt er die Hindostani-Sprache und in dem Maße, wie er dabei die von ihm zu "bekehrende" Kultur kennenlernt, scheint es ihm "eine Frechheit und Überhebung, als Abgesandter eines fernen Volkes diesen Menschen ihren Gott und Glauben zu nehmen und einen anderen dafür aufzunötigen.

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Robert Aghion. Erzählung., Hermann Hesse

Język
Rok wydania
1987
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Robert Aghion. Erzählung.
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1987
Oprawa
miękka
ISBN13
9783518378793
Seria
Ocena
3,85 z 5
Opis
Dem jungen englischen Vikar Robert Aghion, für den sich in der Heimat keine Stelle findet, bleibt nichts anderes übrig, als sich für den Missionsdienst in der britischen Kronkolonie Indien zu bewerben. Doch schon bald nach der Ankunft auf seiner Station südlich von Bombay muß er erkennen, daß die stolzen Brahmanen keineswegs jenes angeblich ignorante Naturvolk waren, das darauf wartet, sich von zugereisten Fremden über die göttliche Ordnung belehren zu lassen. Er erlebt den indischen Alltag als so von Religiosität und spiritueller Symbolik durchsetzt wie nirgendwo in Europa und findet dabei eine Toleranz gegen Andersgläubige, die ihn beschämt. Im Gegensatz zu seinen Landsleuten, Händlern wie Missionaren, erlernt er die Hindostani-Sprache und in dem Maße, wie er dabei die von ihm zu "bekehrende" Kultur kennenlernt, scheint es ihm "eine Frechheit und Überhebung, als Abgesandter eines fernen Volkes diesen Menschen ihren Gott und Glauben zu nehmen und einen anderen dafür aufzunötigen.