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Aurora Protokolle

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  • 284 strony
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In einem leerstehenden Haus entdeckt die Herausgeberin ein Typoskript, das sie fasziniert. Sie erinnert sich an die Worte, die sie las: „Fenster auf“ und „Fenster zu“, „grellgelb blühende Forsythien“, „blanke Messinggriffe“ und „antipodisch weiß“. Immer wieder begegnet sie „Graugänsen“, Wasser, Bäumen und Blättern, sowie Wolken und Sonne. Namen wie Montaigne, Émile Gallé, Franz Kafka und Elias Canetti tauchen auf, während in einem repetitiven Wortgeflecht Begriffe wie Aurora, Fluss, Tastatur, Obama, Eos, Iran, Rosa und Lampe erscheinen. Am Ende findet sie drei spärlich beschriftete Blätter: ein Deckblatt, ein Zitatblatt und ein Inhaltsverzeichnis. Das Deckblatt trägt den Titel „Aurora-Protokolle“. Ein Jahr lang, von Januar bis Dezember, setzt sich jemand vor Tagesanbruch ans große Ostfenster des weißen Hauses am Fluss und beobachtet, was sich bis zum Sonnenaufgang in Himmel, Erde und im eigenen Kopf entfaltet. Es wird von einem „Schreibprogramm einer Selbstvergessenheit“ gesprochen, das sich mit rosaroten Himmelserscheinungen im frühen Morgengrauen verbindet. Die Herausforderung, diesen Vorsatz mit langem Atem in einer ununterbrochenen Kette poetischer Protokolle zu meistern, ist faszinierend. Es beschreibt, wie jeder Tag neu beginnt und fragt: Zu welchem Ende?

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Aurora Protokolle, Ursula Menzer

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Aurora Protokolle
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
twarda
Liczba stron
284
ISBN10
3961600740
ISBN13
9783961600748
Seria
Kategorie
Opis
In einem leerstehenden Haus entdeckt die Herausgeberin ein Typoskript, das sie fasziniert. Sie erinnert sich an die Worte, die sie las: „Fenster auf“ und „Fenster zu“, „grellgelb blühende Forsythien“, „blanke Messinggriffe“ und „antipodisch weiß“. Immer wieder begegnet sie „Graugänsen“, Wasser, Bäumen und Blättern, sowie Wolken und Sonne. Namen wie Montaigne, Émile Gallé, Franz Kafka und Elias Canetti tauchen auf, während in einem repetitiven Wortgeflecht Begriffe wie Aurora, Fluss, Tastatur, Obama, Eos, Iran, Rosa und Lampe erscheinen. Am Ende findet sie drei spärlich beschriftete Blätter: ein Deckblatt, ein Zitatblatt und ein Inhaltsverzeichnis. Das Deckblatt trägt den Titel „Aurora-Protokolle“. Ein Jahr lang, von Januar bis Dezember, setzt sich jemand vor Tagesanbruch ans große Ostfenster des weißen Hauses am Fluss und beobachtet, was sich bis zum Sonnenaufgang in Himmel, Erde und im eigenen Kopf entfaltet. Es wird von einem „Schreibprogramm einer Selbstvergessenheit“ gesprochen, das sich mit rosaroten Himmelserscheinungen im frühen Morgengrauen verbindet. Die Herausforderung, diesen Vorsatz mit langem Atem in einer ununterbrochenen Kette poetischer Protokolle zu meistern, ist faszinierend. Es beschreibt, wie jeder Tag neu beginnt und fragt: Zu welchem Ende?