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Der phantastische Bilderbogen

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In Victor Brauners Werk begegnet uns eine geheimnisvolle Bildwelt, die im Frühwerk somnambule Figurationen in unwirklichem Ambiente zeigt. Spätere Arbeiten präsentieren stilisierte Mischwesen, die emblematisch wirken und magisch anmuten, da sie dem »Unbewussten« Ausdruck verleihen. Während die frühen Zeichnungen und Gemälde noch anatomische Bezüge und traumhafte Elemente aufweisen, formalisiert Brauner ab den 1940er Jahren sein Werk mit strengen Konturen und flächigen Bildzeichen, wodurch die Suggestion von Raum und Volumen oft ausgeschlossen bleibt. Besonders in den Zeichnungen wird deutlich, wie er zu mysteriösen »Hieroglyphen« gelangt. Die Unverwechselbarkeit seiner Kunst erstreckt sich über Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen und Objekte, wobei die Symbiose von Form und Inhalt im Vordergrund steht. Brauner nutzt eine Vielzahl von Materialien und Techniken, um seine überbordende Phantasie zu visualisieren. Seine Figuren, Inkarnationen von Wach- und Albträumen, fesseln und rätseln zugleich. Der Betrachter wird mit Symbolhaltigkeit konfrontiert, deren Deutung oft unerreichbar bleibt. Brauners amalgamierte Motive aus Okkultem, Kabbalistischem und Psychoanalytischem erzeugen ein Gefühl des Überfordertseins. Seine Auseinandersetzung mit Masken und Figuren außereuropäischer Ethnien sowie folkloristischen Mustern prägt seine Bildsprache. Sein Umgang mit stilisierten Mischwesen verleiht seinen Sinnfiguren Eindringlichkeit, während e

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Der phantastische Bilderbogen, Victor Brauner

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der phantastische Bilderbogen
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
ISBN10
3852525772
ISBN13
9783852525778
Seria
Opis
In Victor Brauners Werk begegnet uns eine geheimnisvolle Bildwelt, die im Frühwerk somnambule Figurationen in unwirklichem Ambiente zeigt. Spätere Arbeiten präsentieren stilisierte Mischwesen, die emblematisch wirken und magisch anmuten, da sie dem »Unbewussten« Ausdruck verleihen. Während die frühen Zeichnungen und Gemälde noch anatomische Bezüge und traumhafte Elemente aufweisen, formalisiert Brauner ab den 1940er Jahren sein Werk mit strengen Konturen und flächigen Bildzeichen, wodurch die Suggestion von Raum und Volumen oft ausgeschlossen bleibt. Besonders in den Zeichnungen wird deutlich, wie er zu mysteriösen »Hieroglyphen« gelangt. Die Unverwechselbarkeit seiner Kunst erstreckt sich über Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen und Objekte, wobei die Symbiose von Form und Inhalt im Vordergrund steht. Brauner nutzt eine Vielzahl von Materialien und Techniken, um seine überbordende Phantasie zu visualisieren. Seine Figuren, Inkarnationen von Wach- und Albträumen, fesseln und rätseln zugleich. Der Betrachter wird mit Symbolhaltigkeit konfrontiert, deren Deutung oft unerreichbar bleibt. Brauners amalgamierte Motive aus Okkultem, Kabbalistischem und Psychoanalytischem erzeugen ein Gefühl des Überfordertseins. Seine Auseinandersetzung mit Masken und Figuren außereuropäischer Ethnien sowie folkloristischen Mustern prägt seine Bildsprache. Sein Umgang mit stilisierten Mischwesen verleiht seinen Sinnfiguren Eindringlichkeit, während e