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Matisse : Menschen, Masken, Modelle

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Henri Matisse (1869–1954) war besessen von neuen Gesichtern, und das Porträtieren stellte für ihn eine zentrale schöpferische Herausforderung dar. Das Katalogbuch bietet eine prägnante Auswahl seiner Werke aus verschiedenen Schaffensperioden, darunter Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen, und zeigt den prozesshaften Weg seiner Porträts auf. Matisse' Malerei verkörpert Lebensfreude und Daseinslust. Neben seinen farbenfrohen Interieurs und Stillleben widmete er sich auch intensiv der Porträtkunst. Bereits zu Beginn seiner Karriere, im Umfeld des Fauvismus, führte er zahlreiche Porträtstudien durch, und diese blieben ein bedeutender Bestandteil seines Schaffens. Erstmals wird die Porträtkunst des Künstlers in einer Ausstellung thematisiert, wobei die faszinierende Frage im Mittelpunkt steht, wie Matisse, der nicht an 'Exaktheit' interessiert war, dennoch ein ähnliches Abbild seiner Modelle schuf. Wie gelang es ihm, den 'wahren Charakter' eines Gesichts zu erfassen und ein 'wirkliches Porträt' zu schaffen? Der Prozess beinhaltete oft eine Serie von Schnellzeichnungen, die für Matisse ebenso bedeutsam waren wie die gemalten Porträts oder Skulpturen. Neueste Erkenntnisse über Matisses Familie, seine Beziehungen zu Künstlerfreunden und Sammlerinnen sowie die von seinen langjährigen Modellen inspirierten Bilder werden in diesen Interpretationsansatz einbezogen, der die besondere formale Überzeugungskraft seiner Werke beleuchtet.

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Matisse : Menschen, Masken, Modelle, kolektiv

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Matisse : Menschen, Masken, Modelle
Język
niemiecki
Autorzy
kolektiv
Wydawca
Hirmer
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
227
ISBN10
3777443859
ISBN13
9783777443850
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Henri Matisse (1869–1954) war besessen von neuen Gesichtern, und das Porträtieren stellte für ihn eine zentrale schöpferische Herausforderung dar. Das Katalogbuch bietet eine prägnante Auswahl seiner Werke aus verschiedenen Schaffensperioden, darunter Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen, und zeigt den prozesshaften Weg seiner Porträts auf. Matisse' Malerei verkörpert Lebensfreude und Daseinslust. Neben seinen farbenfrohen Interieurs und Stillleben widmete er sich auch intensiv der Porträtkunst. Bereits zu Beginn seiner Karriere, im Umfeld des Fauvismus, führte er zahlreiche Porträtstudien durch, und diese blieben ein bedeutender Bestandteil seines Schaffens. Erstmals wird die Porträtkunst des Künstlers in einer Ausstellung thematisiert, wobei die faszinierende Frage im Mittelpunkt steht, wie Matisse, der nicht an 'Exaktheit' interessiert war, dennoch ein ähnliches Abbild seiner Modelle schuf. Wie gelang es ihm, den 'wahren Charakter' eines Gesichts zu erfassen und ein 'wirkliches Porträt' zu schaffen? Der Prozess beinhaltete oft eine Serie von Schnellzeichnungen, die für Matisse ebenso bedeutsam waren wie die gemalten Porträts oder Skulpturen. Neueste Erkenntnisse über Matisses Familie, seine Beziehungen zu Künstlerfreunden und Sammlerinnen sowie die von seinen langjährigen Modellen inspirierten Bilder werden in diesen Interpretationsansatz einbezogen, der die besondere formale Überzeugungskraft seiner Werke beleuchtet.