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Performer Styler Egoisten

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Der Neoliberalismus breitet sich ungehindert in alle Lebensbereiche aus und hat die Gesellschaft zum Anhängsel des Marktes gemacht. In den Sozialwissenschaften wird eine Werteverschiebung vom Postmaterialismus zum Neomaterialismus beobachtet. Der Neomaterialismus ersetzt postmaterielle Werte wie Solidarität und Toleranz durch neue Werte wie Sicherheit, Konsum und sozialen Aufstieg. Nur das, was sich ökonomisch bewähren kann, ist legitim; alles andere, einschließlich Menschen, wird ausgeschlossen. In autoritär strukturierten Universitäten wird Bildung zur unkritischen Akkumulation von Fachwissen reduziert, während kritische Reflexionen und die Förderung kreativer Fähigkeiten vernachlässigt werden. Die Ausbildung zielt darauf ab, Jugendliche für den Markt zu formen, wobei Bildung als Erziehung zur Freiheit und Persönlichkeitsbildung längst der Vergangenheit angehört. Stattdessen verlassen gut ausgebildete, aber ungebildete Individuen die Ausbildungsstätten als „Humankapital“. Diese neue Elite ist geprägt von Angst und einem begrenzten Horizont. Mit einem engen Herzen und der ständigen Furcht, von anderen „coolen“ Charakteren übertroffen zu werden, navigieren sie durch die Welt.

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Performer Styler Egoisten, Bernard Heinzlmaier

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Performer Styler Egoisten
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
196
ISBN10
3943774430
ISBN13
9783943774436
Seria
Tagi
Ocena
3,75 z 5
Opis
Der Neoliberalismus breitet sich ungehindert in alle Lebensbereiche aus und hat die Gesellschaft zum Anhängsel des Marktes gemacht. In den Sozialwissenschaften wird eine Werteverschiebung vom Postmaterialismus zum Neomaterialismus beobachtet. Der Neomaterialismus ersetzt postmaterielle Werte wie Solidarität und Toleranz durch neue Werte wie Sicherheit, Konsum und sozialen Aufstieg. Nur das, was sich ökonomisch bewähren kann, ist legitim; alles andere, einschließlich Menschen, wird ausgeschlossen. In autoritär strukturierten Universitäten wird Bildung zur unkritischen Akkumulation von Fachwissen reduziert, während kritische Reflexionen und die Förderung kreativer Fähigkeiten vernachlässigt werden. Die Ausbildung zielt darauf ab, Jugendliche für den Markt zu formen, wobei Bildung als Erziehung zur Freiheit und Persönlichkeitsbildung längst der Vergangenheit angehört. Stattdessen verlassen gut ausgebildete, aber ungebildete Individuen die Ausbildungsstätten als „Humankapital“. Diese neue Elite ist geprägt von Angst und einem begrenzten Horizont. Mit einem engen Herzen und der ständigen Furcht, von anderen „coolen“ Charakteren übertroffen zu werden, navigieren sie durch die Welt.