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Leib und Seele : Eine Kulturgeschichte des gesunden Lebens

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Der Medizinhistoriker Bergdolt (vgl. "Der schwarze Tod": ID 28/94) leistet hier auf Grund stupenden Quellen- und Literaturstudiums (28 Seiten Bibliografie!) eine Tour durch die Gesundheitslehren von den alten Hochkulturen bis ins 19. Jahrhundert. Bei allem, was im Laufe der europäischen Kulturgeschichte über Gesundheit und Krankheit gedacht, geschrieben und praktiziert wurde, fällt die enge Verflechtung zwischen Religion und Medizin auf: Der Anspruch der Religion einerseits, Gesundheit als gottgegeben zu bestimmen, der medizinische Ansatz zum andern, Gesundheit als individuell beeinflussbar zu fassen. Das Pendel zwischen "Aberglauben" und "Wissenschaft" schlug im Laufe der Jahrhunderte immer wieder nach der einen oder anderen Seite aus. Letztlich durchgesetzt hat sich aber die Kunst der Diätetik, die Lehre vom gesunden Leben und der Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit. Die äußerst ertragreiche Darstellung über die Entwicklungen und Veränderungen des Gesundheitsbegriffs bricht mit dem 19. Jahrhundert unvermittelt ab. - Im Kontext der Arbeiten von H. Schipperges (BA 2/95; 7/90; ID 22/92). (3) (Uwe-F. Obsen)

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Leib und Seele : Eine Kulturgeschichte des gesunden Lebens, Klaus Bergdolt

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Leib und Seele : Eine Kulturgeschichte des gesunden Lebens
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
1999
Oprawa
twarda
Liczba stron
388
ISBN10
3406454267
ISBN13
9783406454264
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Der Medizinhistoriker Bergdolt (vgl. "Der schwarze Tod": ID 28/94) leistet hier auf Grund stupenden Quellen- und Literaturstudiums (28 Seiten Bibliografie!) eine Tour durch die Gesundheitslehren von den alten Hochkulturen bis ins 19. Jahrhundert. Bei allem, was im Laufe der europäischen Kulturgeschichte über Gesundheit und Krankheit gedacht, geschrieben und praktiziert wurde, fällt die enge Verflechtung zwischen Religion und Medizin auf: Der Anspruch der Religion einerseits, Gesundheit als gottgegeben zu bestimmen, der medizinische Ansatz zum andern, Gesundheit als individuell beeinflussbar zu fassen. Das Pendel zwischen "Aberglauben" und "Wissenschaft" schlug im Laufe der Jahrhunderte immer wieder nach der einen oder anderen Seite aus. Letztlich durchgesetzt hat sich aber die Kunst der Diätetik, die Lehre vom gesunden Leben und der Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit. Die äußerst ertragreiche Darstellung über die Entwicklungen und Veränderungen des Gesundheitsbegriffs bricht mit dem 19. Jahrhundert unvermittelt ab. - Im Kontext der Arbeiten von H. Schipperges (BA 2/95; 7/90; ID 22/92). (3) (Uwe-F. Obsen)