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Eine Kunst für die Sinne: zur hellenistischen Bilderwelt des Dionysos und der Aphrodite

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Dionysos und Aphrodite als willkommene Gäste: über die Sinnenlust und den Reichtum der Kunst des Hellenismus. Ausgehend von einer Statuengruppe aus Delos, die Aphrodite bei der Abwehr gieriger Zudringlichkeiten des Pan zeigt, beschreibt Zanker eine neue (und geschichtsträchtige) Mentalität, die sich im Hellenismus bildete. Mit zahlreichen Beispielen stellt er ein Repertoire der Sinnenfreude vor - Skulpturen, Mosaiken, Bettbeschläge, Wandmalereien, Ringsteine -, das der Stimulation gewidmet ist: Dionysoskinder als Stimmungsmacher, Aphrodite in Hetärenposen, Hermaphroditen als Überraschungseffekte. Aber auch appetitfördernde Stilleben mit Wildpret, Fischen, Obst. Es ist eine Kunst mit elementarem Interesse an der Beobachtung jeden Details - der Faltenwürfe und Lichtspiele, der Oberflächengestalt und der Farbwahl. Bei den Skulpturen dominiert die Bewegtheit, der Körperkult, das Blickfeld. Konsequent wird auch das Privathaus zum Aufbewahrungsort für die Bilder, und es entwickeln sich Formen der Kennerschaft: das Sammeln von Kunst, das Unterscheiden von Stilformen, das Erkennen von Zitaten, das Diskutieren der Kunstfertigkeit. Der Hellenismus - eine Kunstepoche, die auf Reflexion und Konversation angelegt ist.

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Eine Kunst für die Sinne: zur hellenistischen Bilderwelt des Dionysos und der Aphrodite, Paul Zanker

Język
Rok wydania
1998
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Eine Kunst für die Sinne: zur hellenistischen Bilderwelt des Dionysos und der Aphrodite
Język
niemiecki
Wydawca
Wagenbach
Rok wydania
1998
Oprawa
twarda
Liczba stron
126
ISBN10
3803151627
ISBN13
9783803151629
Seria
Tagi
Sztuka
Ocena
3 z 5
Opis
Dionysos und Aphrodite als willkommene Gäste: über die Sinnenlust und den Reichtum der Kunst des Hellenismus. Ausgehend von einer Statuengruppe aus Delos, die Aphrodite bei der Abwehr gieriger Zudringlichkeiten des Pan zeigt, beschreibt Zanker eine neue (und geschichtsträchtige) Mentalität, die sich im Hellenismus bildete. Mit zahlreichen Beispielen stellt er ein Repertoire der Sinnenfreude vor - Skulpturen, Mosaiken, Bettbeschläge, Wandmalereien, Ringsteine -, das der Stimulation gewidmet ist: Dionysoskinder als Stimmungsmacher, Aphrodite in Hetärenposen, Hermaphroditen als Überraschungseffekte. Aber auch appetitfördernde Stilleben mit Wildpret, Fischen, Obst. Es ist eine Kunst mit elementarem Interesse an der Beobachtung jeden Details - der Faltenwürfe und Lichtspiele, der Oberflächengestalt und der Farbwahl. Bei den Skulpturen dominiert die Bewegtheit, der Körperkult, das Blickfeld. Konsequent wird auch das Privathaus zum Aufbewahrungsort für die Bilder, und es entwickeln sich Formen der Kennerschaft: das Sammeln von Kunst, das Unterscheiden von Stilformen, das Erkennen von Zitaten, das Diskutieren der Kunstfertigkeit. Der Hellenismus - eine Kunstepoche, die auf Reflexion und Konversation angelegt ist.