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Leben statt Überleben

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  • 256 stron
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Man muss sich erinnern, um Verdrängtes vergessen zu können. Dieses Buch ist der außergewöhnliche Bericht einer Überlebenden, die in ihrer Kindheit sexuellen Gewalterfahrungen ausgesetzt war. Die Autorin setzt sich mit sexueller Ausbeutung und deren emotionalen Folgen intensiv und reflexiv auseinander. Sie beschreibt ihren Aufarbeitungsprozess mit bemerkenswerter Offenheit, ohne Distanz zu ihrem emotionalen Erleben. Deutlich und unverblümt berichtet sie über ihre eigene Sexualität, ihre Ängste, Hoffnungen und Verwirrungen. Ein besonderes Augenmerk legt sie auf das Tabu der „schönen“ Gefühle beim sexuellen Missbrauch und beleuchtet, wie viel in der öffentlichen Diskussion verdrängt wird. Ihre Selbsteinschätzung zeigt die Auswirkungen des Macht- und Vertrauensmissbrauchs auf. Realistisch reflektiert sie ihre Entwicklung und erkennt bestehende Probleme an. Ergänzt durch die Perspektiven ihres Partners und Therapeuten bietet das Buch eine umfassende Studie über sexuellen Missbrauch an Kindern. Die Autorin hinterfragt ihre Wahrnehmung und ergänzt sie durch wissenschaftliche Literatur. Fragen und Zweifel werden offen angesprochen. Poesie und Wissenschaft vereinen sich in diesem Werk. Ihr lebendiger Schreibstil, gepaart mit Humor und Ironie, macht es zu einer spannenden und wichtigen Lektüre für Überlebende, deren Angehörige, Wissenschaftlerinnen, Studierende und eine breitere Öffentlichkeit.

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Leben statt Überleben, Marlen Schumann

Język
Rok wydania
1995
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Leben statt Überleben
Język
niemiecki
Wydawca
Kleine
Rok wydania
1995
Oprawa
miękka
Liczba stron
256
ISBN10
3893702059
ISBN13
9783893702053
Seria
Kategorie
Opis
Man muss sich erinnern, um Verdrängtes vergessen zu können. Dieses Buch ist der außergewöhnliche Bericht einer Überlebenden, die in ihrer Kindheit sexuellen Gewalterfahrungen ausgesetzt war. Die Autorin setzt sich mit sexueller Ausbeutung und deren emotionalen Folgen intensiv und reflexiv auseinander. Sie beschreibt ihren Aufarbeitungsprozess mit bemerkenswerter Offenheit, ohne Distanz zu ihrem emotionalen Erleben. Deutlich und unverblümt berichtet sie über ihre eigene Sexualität, ihre Ängste, Hoffnungen und Verwirrungen. Ein besonderes Augenmerk legt sie auf das Tabu der „schönen“ Gefühle beim sexuellen Missbrauch und beleuchtet, wie viel in der öffentlichen Diskussion verdrängt wird. Ihre Selbsteinschätzung zeigt die Auswirkungen des Macht- und Vertrauensmissbrauchs auf. Realistisch reflektiert sie ihre Entwicklung und erkennt bestehende Probleme an. Ergänzt durch die Perspektiven ihres Partners und Therapeuten bietet das Buch eine umfassende Studie über sexuellen Missbrauch an Kindern. Die Autorin hinterfragt ihre Wahrnehmung und ergänzt sie durch wissenschaftliche Literatur. Fragen und Zweifel werden offen angesprochen. Poesie und Wissenschaft vereinen sich in diesem Werk. Ihr lebendiger Schreibstil, gepaart mit Humor und Ironie, macht es zu einer spannenden und wichtigen Lektüre für Überlebende, deren Angehörige, Wissenschaftlerinnen, Studierende und eine breitere Öffentlichkeit.