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Bedeutsamkeit. Studien zu einem Grundbegriff hermeneutischer Religionsphilosophie

Band 1: Begriffsgeschichte und Phänomene der Bedeutsamkeit

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Mit "Bedeutsamkeit" wird eine deutungsbedürftige Vagheit, aber auch Sinnüberschuss verbunden, eine besondere Tiefe, Wichtigkeit oder Tragweite, die gefühlt oder erahnt wird. Doch wenn Bedeutsamkeit von Symbolen und Mythen im Anschluss an Kant als etwas verstanden wird, das "viel zu denken veranlasst" und der Einbildungskraft "einen Schwung verleiht", kann dies auf einen kulturellen, sozialen oder existentiellen Mehrwert verweisen, auch wenn dieser bestimmungslogisch als Vagheit erscheinen muss. Für die Religionstheorie ist der Begriff unverzichtbar, denn so sehr Religion auch Lebensdeutung sein mag, ist sie doch darauf angewiesen, dass die hervorgebrachten Deutungen ihre Bedeutsamkeit unter Beweis stellen. Im ersten Band der auf drei Bände angelegten Studien zum Begriff geht es vor allem um die Begriffsgeschichte (Herder, Fr. Creuzer, Dilthey, Rickert, Heidegger, Rothacker, Blumenberg u.a.), die bislang kaum untersucht wurde. In einem zweiten Schritt werden wichtige Phänomene der Bedeutsamkeit untersucht wie etwa der mit dem Aufstieg der Naturwissenschaften einhergehende "Verlust der Lebensbedeutsamkeit" (Husserl) oder das mystische Erleben, bei dem man umgekehrt von einer "Bedeutsamkeit ohne (bestimmte) Bedeutung" sprechen könnte.

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Bedeutsamkeit. Studien zu einem Grundbegriff hermeneutischer Religionsphilosophie, Jens Trusheim

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Bedeutsamkeit. Studien zu einem Grundbegriff hermeneutischer Religionsphilosophie
Podtytuł
Band 1: Begriffsgeschichte und Phänomene der Bedeutsamkeit
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
576
ISBN13
9783111057873
Seria
Tagi
Opis
Mit "Bedeutsamkeit" wird eine deutungsbedürftige Vagheit, aber auch Sinnüberschuss verbunden, eine besondere Tiefe, Wichtigkeit oder Tragweite, die gefühlt oder erahnt wird. Doch wenn Bedeutsamkeit von Symbolen und Mythen im Anschluss an Kant als etwas verstanden wird, das "viel zu denken veranlasst" und der Einbildungskraft "einen Schwung verleiht", kann dies auf einen kulturellen, sozialen oder existentiellen Mehrwert verweisen, auch wenn dieser bestimmungslogisch als Vagheit erscheinen muss. Für die Religionstheorie ist der Begriff unverzichtbar, denn so sehr Religion auch Lebensdeutung sein mag, ist sie doch darauf angewiesen, dass die hervorgebrachten Deutungen ihre Bedeutsamkeit unter Beweis stellen. Im ersten Band der auf drei Bände angelegten Studien zum Begriff geht es vor allem um die Begriffsgeschichte (Herder, Fr. Creuzer, Dilthey, Rickert, Heidegger, Rothacker, Blumenberg u.a.), die bislang kaum untersucht wurde. In einem zweiten Schritt werden wichtige Phänomene der Bedeutsamkeit untersucht wie etwa der mit dem Aufstieg der Naturwissenschaften einhergehende "Verlust der Lebensbedeutsamkeit" (Husserl) oder das mystische Erleben, bei dem man umgekehrt von einer "Bedeutsamkeit ohne (bestimmte) Bedeutung" sprechen könnte.