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Unsterbliche Daten

Der digitale Nachlass im Spannungsverhältnis zwischen Erbrecht und postmortalem Persönlichkeitsrecht unter besonderer Berücksichtigung des erbrechtlichen Vermögensbegriffs

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Heutzutage hinterlässt ein Erblasser nicht nur traditionelle Vermögenswerte wie Immobilien oder Bargeld, sondern auch digitale Daten und Inhalte, darunter E-Mail-Postfächer, soziale Netzwerke und Online-Speicherdienste. Angesichts des rapiden Einflusses der Digitalisierung steht das deutsche Privatrecht, insbesondere das Erbrecht, vor der Herausforderung, den "digitalen Nachlass" rechtlich zu erfassen. Diese Dissertationsschrift untersucht die privat- und persönlichkeitsrechtliche Einordnung des digitalen Nachlasses aus erbrechtlicher Perspektive. Sie beleuchtet die Rechtspositionen und Befugnisse der Erben hinsichtlich der vom Erblasser hinterlassenen Daten. Dabei wird das postmortale Schicksal digitaler Daten genutzt, um die Frage zu klären, was zum Vermögen im Sinne des § 1922 Abs. 1 BGB gehört und somit einem erbrechtlichen Vermögensbegriff zugeordnet werden kann. Zudem wird deutlich, dass ein uneingeschränkter Zugriff der Erben auf digitale Hinterlassenschaften Einblicke in private und intime Inhalte des Erblassers gewährt. Dies führt zu einem Spannungsverhältnis zwischen den persönlichkeitsrechtlichen Schutz- und Geheimhaltungsinteressen des Erblassers und dem Erbrecht, das es zu lösen gilt.

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Unsterbliche Daten, Dejan Perkic

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Unsterbliche Daten
Podtytuł
Der digitale Nachlass im Spannungsverhältnis zwischen Erbrecht und postmortalem Persönlichkeitsrecht unter besonderer Berücksichtigung des erbrechtlichen Vermögensbegriffs
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
ISBN13
9783956611476
Seria
Opis
Heutzutage hinterlässt ein Erblasser nicht nur traditionelle Vermögenswerte wie Immobilien oder Bargeld, sondern auch digitale Daten und Inhalte, darunter E-Mail-Postfächer, soziale Netzwerke und Online-Speicherdienste. Angesichts des rapiden Einflusses der Digitalisierung steht das deutsche Privatrecht, insbesondere das Erbrecht, vor der Herausforderung, den "digitalen Nachlass" rechtlich zu erfassen. Diese Dissertationsschrift untersucht die privat- und persönlichkeitsrechtliche Einordnung des digitalen Nachlasses aus erbrechtlicher Perspektive. Sie beleuchtet die Rechtspositionen und Befugnisse der Erben hinsichtlich der vom Erblasser hinterlassenen Daten. Dabei wird das postmortale Schicksal digitaler Daten genutzt, um die Frage zu klären, was zum Vermögen im Sinne des § 1922 Abs. 1 BGB gehört und somit einem erbrechtlichen Vermögensbegriff zugeordnet werden kann. Zudem wird deutlich, dass ein uneingeschränkter Zugriff der Erben auf digitale Hinterlassenschaften Einblicke in private und intime Inhalte des Erblassers gewährt. Dies führt zu einem Spannungsverhältnis zwischen den persönlichkeitsrechtlichen Schutz- und Geheimhaltungsinteressen des Erblassers und dem Erbrecht, das es zu lösen gilt.