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Kooperation und Praxiskompetenz

Eine praxeologische Perspektive auf kooperationsbedingte Kompetenzentwicklung von Lehrkräften

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  • 376 stron
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Lehrkräftekooperation soll allgemein zur Kompetenzentwicklung beteiligter Lehrkräfte, als auch zur Schulentwicklung beitragen. Allerdings impliziert Kooperation nicht per se Vor-, sondern gegebenenfalls auch Nachteile. Dies ist insbesondere dann ersichtlich, wenn Kooperation als soziale Praxis begriffen wird, in der nicht nur Fachwissen ausgetauscht, sondern kollektiv-implizite Wissensbestände (re)produziert werden. Gerade letztere besitzen - aus praxeologischer Perspektive - handlungspraktische Relevanz, und können in inkorporierter Form als Praxiskompetenzen, welche Akteurinnen und Akteure durch die Teilhabe in Kooperationsteams 'erwerben', bezeichnet werden. In der vorliegenden Studie wurden zum einen videographierte Lehrkräftekooperationsteams mittels der Dokumentarischen Methode analysiert, in welchen sich unterschiedliche Problemverhandlungspraxen und damit verbundenes Lernpotential rekonstruieren ließen. Zum anderen konnten in berufsbiographisch-narrativen Interviews mit den beteiligten Lehrkräften verschiedene Relationslogiken zwischen Team und Akteurin bzw. Akteur herausgearbeitet werden, welche bedeutsam für die Entwicklung von Praxiskompetenz sind. Inhaltsverzeichnis Lehrkräftekooperation.- Kompetenz.- Habitus.- Dokumentarische Methode.

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Kooperation und Praxiskompetenz, Thiemo Bloh

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kooperation und Praxiskompetenz
Podtytuł
Eine praxeologische Perspektive auf kooperationsbedingte Kompetenzentwicklung von Lehrkräften
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
miękka
Liczba stron
376
ISBN13
9783658348441
Seria
Opis
Lehrkräftekooperation soll allgemein zur Kompetenzentwicklung beteiligter Lehrkräfte, als auch zur Schulentwicklung beitragen. Allerdings impliziert Kooperation nicht per se Vor-, sondern gegebenenfalls auch Nachteile. Dies ist insbesondere dann ersichtlich, wenn Kooperation als soziale Praxis begriffen wird, in der nicht nur Fachwissen ausgetauscht, sondern kollektiv-implizite Wissensbestände (re)produziert werden. Gerade letztere besitzen - aus praxeologischer Perspektive - handlungspraktische Relevanz, und können in inkorporierter Form als Praxiskompetenzen, welche Akteurinnen und Akteure durch die Teilhabe in Kooperationsteams 'erwerben', bezeichnet werden. In der vorliegenden Studie wurden zum einen videographierte Lehrkräftekooperationsteams mittels der Dokumentarischen Methode analysiert, in welchen sich unterschiedliche Problemverhandlungspraxen und damit verbundenes Lernpotential rekonstruieren ließen. Zum anderen konnten in berufsbiographisch-narrativen Interviews mit den beteiligten Lehrkräften verschiedene Relationslogiken zwischen Team und Akteurin bzw. Akteur herausgearbeitet werden, welche bedeutsam für die Entwicklung von Praxiskompetenz sind. Inhaltsverzeichnis Lehrkräftekooperation.- Kompetenz.- Habitus.- Dokumentarische Methode.