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Slowenen in Kärnten. Die Folgen auf sprachpolitischer und dialektaler Ebene

Diskriminierung, Bilinguales Schulwesen, Ortstafelkonflikt

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Diese Proseminararbeit bietet einen Überblick über den Sprachkontakt zwischen Slowenen und Kärntnern im österreichischen Bundesland Kärnten. Der Fokus liegt auf drei Bereichen: dem geschichtlichen Hintergrund, den sprachpolitischen Folgen und den dialektalen Auswirkungen. Im ersten Kapitel werden die Anfänge des Sprachkontaktes bis zur Unterzeichnung des Staatsvertrages 1955 dargestellt. Es folgt eine Analyse der sprachpolitischen Konsequenzen, die die Diskriminierung der Slowenen bei Volkszählungen, das bilinguale Schulwesen und den Ortstafelkonflikt beleuchtet. Anschließend wird auf die dialektalen Folgen eingegangen, einschließlich einer Übersicht über die in Kärnten gesprochenen slowenischen Dialekte und einige Lehnwörter aus dem Slowenischen in den Kärntner Dialekten. Die Arbeit behandelt nicht im Detail die verschiedenen Untergruppierungen der Kärntner Slowenisch-Dialekte, da es an entsprechender linguistischer Literatur mangelt. Die Ergebnisse werden im Fazit zusammengefasst. Die Arbeit stützt sich hauptsächlich auf Gero Fischers Werk über die sprachliche Sozialisation und Sprachenpolitik. Das Thema wurde aufgrund eines persönlichen Bezugs gewählt, da die Autorin in Kärnten aufgewachsen ist und ein Interesse für dieses sprachpolitische Thema entwickelt hat. Ziel ist es, die Forschung zu den Kärntner Dialekten mit slowenischem Einfluss voranzutreiben und die Minderheitenrechte zu fördern.

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Slowenen in Kärnten. Die Folgen auf sprachpolitischer und dialektaler Ebene, Tamara Terbul

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Slowenen in Kärnten. Die Folgen auf sprachpolitischer und dialektaler Ebene
Podtytuł
Diskriminierung, Bilinguales Schulwesen, Ortstafelkonflikt
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Oprawa
miękka
ISBN13
9783668168909
Seria
Tagi
Opis
Diese Proseminararbeit bietet einen Überblick über den Sprachkontakt zwischen Slowenen und Kärntnern im österreichischen Bundesland Kärnten. Der Fokus liegt auf drei Bereichen: dem geschichtlichen Hintergrund, den sprachpolitischen Folgen und den dialektalen Auswirkungen. Im ersten Kapitel werden die Anfänge des Sprachkontaktes bis zur Unterzeichnung des Staatsvertrages 1955 dargestellt. Es folgt eine Analyse der sprachpolitischen Konsequenzen, die die Diskriminierung der Slowenen bei Volkszählungen, das bilinguale Schulwesen und den Ortstafelkonflikt beleuchtet. Anschließend wird auf die dialektalen Folgen eingegangen, einschließlich einer Übersicht über die in Kärnten gesprochenen slowenischen Dialekte und einige Lehnwörter aus dem Slowenischen in den Kärntner Dialekten. Die Arbeit behandelt nicht im Detail die verschiedenen Untergruppierungen der Kärntner Slowenisch-Dialekte, da es an entsprechender linguistischer Literatur mangelt. Die Ergebnisse werden im Fazit zusammengefasst. Die Arbeit stützt sich hauptsächlich auf Gero Fischers Werk über die sprachliche Sozialisation und Sprachenpolitik. Das Thema wurde aufgrund eines persönlichen Bezugs gewählt, da die Autorin in Kärnten aufgewachsen ist und ein Interesse für dieses sprachpolitische Thema entwickelt hat. Ziel ist es, die Forschung zu den Kärntner Dialekten mit slowenischem Einfluss voranzutreiben und die Minderheitenrechte zu fördern.