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Das Problem des Selbstbewusstseins in Husserls erkenntnistheoretischer Phänomenologie

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Dieses Buch untersucht das Selbstbewusstsein in drei Stadien von Husserls Gedankenentwicklung und beantwortet die erkenntniskritische Frage, inwiefern das Selbstbewusstsein als unbezweifelbare Grundlage fungiert. Anders als in der bisherigen Forschung wird das Selbstbewusstsein nicht ontologisch im Rahmen der Bewusstseinsforschung betrachtet, sondern eng mit der Erkenntnisbegründung verknüpft. Dies geschieht durch die Analyse von Husserls Ausführungen zum Selbstbewusstsein anhand dreier Methoden, die der Erkenntniskritik dienen: der Reduktion auf den reellen Bestand in der ersten Auflage der Logischen Untersuchungen, der transzendental-phänomenologischen Reduktion und der Wesensschau. Diese Methoden offenbaren drei verschiedene Konzeptionen des Selbstbewusstseins. Um 1900 definiert Husserl das Selbstbewusstsein zunächst als innere Wahrnehmung reiner Erlebnisdaten. Nach der transzendentalen Wende 1907 interpretiert er es als Einzelmerkmal der Selbstbewusstheit rein transzendental-immanenter Bewusstseinserlebnisse. Schließlich entwickelt er das Selbstbewusstsein in den Ideen I (1913) als allgemeine und notwendige Wesensbestimmung, die durch den Begriff des reinen Ichs ausgedrückt wird. Der Autor kontrastiert diese Konzeptionen und bietet eine neue, systematische Interpretation von Husserls Theorie des Selbstbewusstseins.

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Das Problem des Selbstbewusstseins in Husserls erkenntnistheoretischer Phänomenologie, Wenliang Song

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Rok wydania
2024
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Tytuł
Das Problem des Selbstbewusstseins in Husserls erkenntnistheoretischer Phänomenologie
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
194
ISBN13
9783826084126
Seria
Tagi
Opis
Dieses Buch untersucht das Selbstbewusstsein in drei Stadien von Husserls Gedankenentwicklung und beantwortet die erkenntniskritische Frage, inwiefern das Selbstbewusstsein als unbezweifelbare Grundlage fungiert. Anders als in der bisherigen Forschung wird das Selbstbewusstsein nicht ontologisch im Rahmen der Bewusstseinsforschung betrachtet, sondern eng mit der Erkenntnisbegründung verknüpft. Dies geschieht durch die Analyse von Husserls Ausführungen zum Selbstbewusstsein anhand dreier Methoden, die der Erkenntniskritik dienen: der Reduktion auf den reellen Bestand in der ersten Auflage der Logischen Untersuchungen, der transzendental-phänomenologischen Reduktion und der Wesensschau. Diese Methoden offenbaren drei verschiedene Konzeptionen des Selbstbewusstseins. Um 1900 definiert Husserl das Selbstbewusstsein zunächst als innere Wahrnehmung reiner Erlebnisdaten. Nach der transzendentalen Wende 1907 interpretiert er es als Einzelmerkmal der Selbstbewusstheit rein transzendental-immanenter Bewusstseinserlebnisse. Schließlich entwickelt er das Selbstbewusstsein in den Ideen I (1913) als allgemeine und notwendige Wesensbestimmung, die durch den Begriff des reinen Ichs ausgedrückt wird. Der Autor kontrastiert diese Konzeptionen und bietet eine neue, systematische Interpretation von Husserls Theorie des Selbstbewusstseins.