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Unternehmensfortführung durch Testamentsvollstrecker und Insolvenzverwalter.

Eine vergleichende Untersuchung des Gläubigerschutzes.

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Die Unternehmensfortführung durch Testamentsvollstrecker ist umstritten, während die Rechtslage beim Insolvenzverwalter klarer ist. Diese Untersuchung vergleicht die Organisations- und Haftungsstrukturen beider Amtsträger und analysiert, ob das Insolvenzrecht Rückschlüsse auf das Testamentsvollstreckungsrecht zulässt. Testamentsvollstreckung gilt als attraktives Instrument für Unternehmensnachfolge, jedoch verbietet die herrschende Meinung seit langem die verwaltende Testamentsvollstreckung bei Einzelkaufleuten und unbeschränkt haftenden Personengesellschaftern. Dies führt zu unbefriedigenden Lösungen in der Praxis, da die Haftung sonst auf den Nachlass als Sondervermögen beschränkt wäre. Im Gegensatz dazu wird die Unternehmensfortführung durch Insolvenzverwalter weitgehend zugelassen, obwohl auch dies einen Bruch mit dem Grundsatz der unbeschränkten Haftung darstellt. Die Untersuchung beleuchtet die Unterschiede im Gläubigerschutz und die Legitimation der Haftungsbeschränkung, einschließlich der persönlichen Haftung von Fremdverwaltern und deren Haftung für unerlaubte Handlungen. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Fazit gezogen.

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Unternehmensfortführung durch Testamentsvollstrecker und Insolvenzverwalter., Hendrik Quast

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Unternehmensfortführung durch Testamentsvollstrecker und Insolvenzverwalter.
Podtytuł
Eine vergleichende Untersuchung des Gläubigerschutzes.
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
307
ISBN13
9783428159451
Seria
Opis
Die Unternehmensfortführung durch Testamentsvollstrecker ist umstritten, während die Rechtslage beim Insolvenzverwalter klarer ist. Diese Untersuchung vergleicht die Organisations- und Haftungsstrukturen beider Amtsträger und analysiert, ob das Insolvenzrecht Rückschlüsse auf das Testamentsvollstreckungsrecht zulässt. Testamentsvollstreckung gilt als attraktives Instrument für Unternehmensnachfolge, jedoch verbietet die herrschende Meinung seit langem die verwaltende Testamentsvollstreckung bei Einzelkaufleuten und unbeschränkt haftenden Personengesellschaftern. Dies führt zu unbefriedigenden Lösungen in der Praxis, da die Haftung sonst auf den Nachlass als Sondervermögen beschränkt wäre. Im Gegensatz dazu wird die Unternehmensfortführung durch Insolvenzverwalter weitgehend zugelassen, obwohl auch dies einen Bruch mit dem Grundsatz der unbeschränkten Haftung darstellt. Die Untersuchung beleuchtet die Unterschiede im Gläubigerschutz und die Legitimation der Haftungsbeschränkung, einschließlich der persönlichen Haftung von Fremdverwaltern und deren Haftung für unerlaubte Handlungen. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Fazit gezogen.