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Produktivität neu denken

Vom Trennungs- zum Vermittlungsbegriff

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  • 452 strony
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Der Begriff der Produktivität wird häufig verwendet, um die eigene Leistung zu bewerten, was auf ein problematisches Verhältnis zur eigenen Tätigkeit hinweist. Die Autorin untersucht die Entwicklung des Produktivitätsbegriffs, beginnend mit dem antiken Verständnis als generellem Wirkprinzip. Heutzutage dominiert ein ökonomisches Verständnis, das die Beziehung zwischen Input und Output quantifiziert. Produktiv ist der Mensch, wenn er viel schafft, nicht wenn er sich selbst hervorbringt. Die Autorin entwickelt einen neuen Produktivitätsbegriff, der die menschliche Fähigkeit zur produktiven Selbstwerdung in den Mittelpunkt stellt. Dies führt zu einem neuen Blick auf produktive Arbeit, die nicht an Effizienzmaximen, sondern an der Beziehung des Subjekts zur Tätigkeit gemessen wird. Zudem wird Systemproduktivität im Individuum verankert: Ein wirtschaftliches System wird nicht mehr als produktiv angesehen, wenn es kurzfristige Gewinne erzielt, sondern nur, wenn es langfristige Bedingungen für individuelle Produktivität schafft. Der Begriff der Produktivität wird somit als Vermittlungsbegriff neu interpretiert. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie die Problematik des ökonomischen Produktivitätsbegriffs, philosophische Spurensuchen, zeitgenössische Kritiker, die Entwicklung eines humanistischen Produktivitätsbegriffs und die Beziehung zwischen Subjekt und System.

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Produktivität neu denken, Hannah Schragmann

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Produktivität neu denken
Podtytuł
Vom Trennungs- zum Vermittlungsbegriff
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
452
ISBN13
9783658438579
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Der Begriff der Produktivität wird häufig verwendet, um die eigene Leistung zu bewerten, was auf ein problematisches Verhältnis zur eigenen Tätigkeit hinweist. Die Autorin untersucht die Entwicklung des Produktivitätsbegriffs, beginnend mit dem antiken Verständnis als generellem Wirkprinzip. Heutzutage dominiert ein ökonomisches Verständnis, das die Beziehung zwischen Input und Output quantifiziert. Produktiv ist der Mensch, wenn er viel schafft, nicht wenn er sich selbst hervorbringt. Die Autorin entwickelt einen neuen Produktivitätsbegriff, der die menschliche Fähigkeit zur produktiven Selbstwerdung in den Mittelpunkt stellt. Dies führt zu einem neuen Blick auf produktive Arbeit, die nicht an Effizienzmaximen, sondern an der Beziehung des Subjekts zur Tätigkeit gemessen wird. Zudem wird Systemproduktivität im Individuum verankert: Ein wirtschaftliches System wird nicht mehr als produktiv angesehen, wenn es kurzfristige Gewinne erzielt, sondern nur, wenn es langfristige Bedingungen für individuelle Produktivität schafft. Der Begriff der Produktivität wird somit als Vermittlungsbegriff neu interpretiert. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie die Problematik des ökonomischen Produktivitätsbegriffs, philosophische Spurensuchen, zeitgenössische Kritiker, die Entwicklung eines humanistischen Produktivitätsbegriffs und die Beziehung zwischen Subjekt und System.