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Elternschaft als Othering

Zur Subjektivation von Paaren als Eltern eines Kindes mit Behinderung

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  • 356 stron
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Die Studie untersucht doppelerwerbstätige Paare, deren Kind als behindert markiert wurde. Dabei werden die Paararrangements in ihrer geschichtlichen und interaktiven Dynamik rekonstruiert. Es wird aufgezeigt, welchen Widerständen diese Form der doppelten Erwerbstätigkeit gegenübersteht, wobei gesellschaftliche Barrieren entlang der Differenzlinien von Behinderung und Geschlecht intersektional wirken. Diese Barrieren bleiben oft unsichtbar, da sie in den privaten Raum verlagert werden, wo sie durch partnerschaftliche Arbeitsteilung adressiert werden. Der Fokus liegt weniger auf der vermeintlich besonderen Gruppe, sondern auf den Prozessen der Besonderung, Adressierung und Subjektivation als andere Eltern. Die Subjektivation eines Paares als Eltern eines Kindes mit Behinderung schränkt gleichzeitig die Chancen der (An-)Erkennbarkeit als Paar und Individuum ein. Dies trägt zur Reproduktion von vergeschlechtlichten Sorgearrangements bei und verdeutlicht gesellschaftliche Prozesse der Grenzziehung sowie die Bedingungen von (An-)Erkennbarkeit. Die Analyse umfasst Themen wie Elternschaft als Othering, Narrative im Forschungsfeld, methodische Zugänge, Fallrekonstruktionen, kontrastive Fallvergleiche und eine theoretische Vertiefung zur (An-)Erkennbarkeit als Eltern eines Kindes mit Behinderung.

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Elternschaft als Othering, Judith Tröndle

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Elternschaft als Othering
Podtytuł
Zur Subjektivation von Paaren als Eltern eines Kindes mit Behinderung
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
356
ISBN13
9783658389222
Seria
Tagi
Opis
Die Studie untersucht doppelerwerbstätige Paare, deren Kind als behindert markiert wurde. Dabei werden die Paararrangements in ihrer geschichtlichen und interaktiven Dynamik rekonstruiert. Es wird aufgezeigt, welchen Widerständen diese Form der doppelten Erwerbstätigkeit gegenübersteht, wobei gesellschaftliche Barrieren entlang der Differenzlinien von Behinderung und Geschlecht intersektional wirken. Diese Barrieren bleiben oft unsichtbar, da sie in den privaten Raum verlagert werden, wo sie durch partnerschaftliche Arbeitsteilung adressiert werden. Der Fokus liegt weniger auf der vermeintlich besonderen Gruppe, sondern auf den Prozessen der Besonderung, Adressierung und Subjektivation als andere Eltern. Die Subjektivation eines Paares als Eltern eines Kindes mit Behinderung schränkt gleichzeitig die Chancen der (An-)Erkennbarkeit als Paar und Individuum ein. Dies trägt zur Reproduktion von vergeschlechtlichten Sorgearrangements bei und verdeutlicht gesellschaftliche Prozesse der Grenzziehung sowie die Bedingungen von (An-)Erkennbarkeit. Die Analyse umfasst Themen wie Elternschaft als Othering, Narrative im Forschungsfeld, methodische Zugänge, Fallrekonstruktionen, kontrastive Fallvergleiche und eine theoretische Vertiefung zur (An-)Erkennbarkeit als Eltern eines Kindes mit Behinderung.