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Das Libretto im zeitgenössischen Musiktheater

Transformationsprozesse von Text, Musik und Aufführung

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  • 340 stron
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Das zeitgenössische Musiktheater ist geprägt von einer Vielzahl an Themen, Stilen und Arbeitsprozessen, wobei das Libretto und seine musikalisch-theatrale Umsetzung zentrale Merkmale des Formenpluralismus darstellen. Dies wirft grundlegende Fragen zur Definition eines zeitgenössischen Librettos auf, da der Begriff oft mit Werken des 18. und 19. Jahrhunderts verknüpft ist. Die Forschung zeigt, dass das zeitgenössische Libretto nicht zwingend auf Narration und Figurenrede basiert, sondern vielmehr eine individuelle und kollektive Ästhetik sowie Produktionsweise widerspiegelt. Anhand von fünf Beispielen aus dem deutschsprachigen Musiktheater werden neue Begriffe vorgeschlagen, die die nicht-narrativen, experimentellen Strukturen des zeitgenössischen Librettos auf textlicher, musikalischer, szenischer und produktionsbezogener Ebene beschreiben. Das Werk reiht sich in aktuelle Debatten über das Verhältnis von Schriftlichkeit und Performanz ein und schließt eine Lücke in der Librettoforschung, indem es den Fokus auf die Aufführung legt. Untersucht werden die Werke "Oceane", "Violetter Schnee", "Benjamin", "Diodati. Unendlich" und "Banuta". Die Struktur umfasst theoretische und methodische Überlegungen, Entwicklungstendenzen des Musiktheaters seit dem 20. Jahrhundert sowie Transformationsprozesse von Text, Musik und Aufführung im zeitgenössischen Kontext.

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Das Libretto im zeitgenössischen Musiktheater, Tessa Singer

Język
Rok wydania
2025
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(miękka)
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Tytuł
Das Libretto im zeitgenössischen Musiktheater
Podtytuł
Transformationsprozesse von Text, Musik und Aufführung
Język
niemiecki
Rok wydania
2025
Oprawa
miękka
Liczba stron
340
ISBN13
9783689300142
Seria
Opis
Das zeitgenössische Musiktheater ist geprägt von einer Vielzahl an Themen, Stilen und Arbeitsprozessen, wobei das Libretto und seine musikalisch-theatrale Umsetzung zentrale Merkmale des Formenpluralismus darstellen. Dies wirft grundlegende Fragen zur Definition eines zeitgenössischen Librettos auf, da der Begriff oft mit Werken des 18. und 19. Jahrhunderts verknüpft ist. Die Forschung zeigt, dass das zeitgenössische Libretto nicht zwingend auf Narration und Figurenrede basiert, sondern vielmehr eine individuelle und kollektive Ästhetik sowie Produktionsweise widerspiegelt. Anhand von fünf Beispielen aus dem deutschsprachigen Musiktheater werden neue Begriffe vorgeschlagen, die die nicht-narrativen, experimentellen Strukturen des zeitgenössischen Librettos auf textlicher, musikalischer, szenischer und produktionsbezogener Ebene beschreiben. Das Werk reiht sich in aktuelle Debatten über das Verhältnis von Schriftlichkeit und Performanz ein und schließt eine Lücke in der Librettoforschung, indem es den Fokus auf die Aufführung legt. Untersucht werden die Werke "Oceane", "Violetter Schnee", "Benjamin", "Diodati. Unendlich" und "Banuta". Die Struktur umfasst theoretische und methodische Überlegungen, Entwicklungstendenzen des Musiktheaters seit dem 20. Jahrhundert sowie Transformationsprozesse von Text, Musik und Aufführung im zeitgenössischen Kontext.