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Japanische Teeästhetik als symbolisches Kapital

Überlegungen zur Ästhetik der japanischen Teezeremonie aus soziologischer Sicht

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Skript aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik, Völker, Sprache: Deutsch, Abstract: Ästhetik und Japan sind im westlichen Bewusstsein eng verbunden. Besonders die japanische Teezeremonie wird als hohe Kunstform angesehen und weltweit exportiert. Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Entwicklung leistete das 1906 in englischer Sprache verfasste und später ins Japanische übersetzte Werk von K. Okakura. Es präsentiert die Teezeremonie als japanische Kunstform und charakterisiert sie als Religion des Ästhetizismus. Diese neue Wertschätzung der Teezeremonie ist im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen der damaligen Zeit zu sehen. So wurde sie in einer wichtigen Enzyklopädie der Meiji-Zeit lediglich unter Kinderspielen und Vergnügungen erwähnt. Okakuras Interpretation spiegelt die Bemühungen wider, die japanische Identität vorteilhaft gegenüber dem Westen darzustellen. Bereits im 16. Jahrhundert erregte das schlichte Ideal der Teezeremonie europäisches Interesse und wurde Teil der jesuitischen Missionsstrategie zur kulturellen Anpassung. Laut Okakura ermöglicht die Teezeremonie dem Leser, den wahren Geist östlicher Demokratie kennenzulernen.

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Japanische Teeästhetik als symbolisches Kapital, Rosmarie Wider

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Japanische Teeästhetik als symbolisches Kapital
Podtytuł
Überlegungen zur Ästhetik der japanischen Teezeremonie aus soziologischer Sicht
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
ISBN13
9783656074236
Seria
Opis
Skript aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik, Völker, Sprache: Deutsch, Abstract: Ästhetik und Japan sind im westlichen Bewusstsein eng verbunden. Besonders die japanische Teezeremonie wird als hohe Kunstform angesehen und weltweit exportiert. Ein wesentlicher Beitrag zu dieser Entwicklung leistete das 1906 in englischer Sprache verfasste und später ins Japanische übersetzte Werk von K. Okakura. Es präsentiert die Teezeremonie als japanische Kunstform und charakterisiert sie als Religion des Ästhetizismus. Diese neue Wertschätzung der Teezeremonie ist im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen der damaligen Zeit zu sehen. So wurde sie in einer wichtigen Enzyklopädie der Meiji-Zeit lediglich unter Kinderspielen und Vergnügungen erwähnt. Okakuras Interpretation spiegelt die Bemühungen wider, die japanische Identität vorteilhaft gegenüber dem Westen darzustellen. Bereits im 16. Jahrhundert erregte das schlichte Ideal der Teezeremonie europäisches Interesse und wurde Teil der jesuitischen Missionsstrategie zur kulturellen Anpassung. Laut Okakura ermöglicht die Teezeremonie dem Leser, den wahren Geist östlicher Demokratie kennenzulernen.