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Politische Gewalt in der Bundesrepublik

Die Geschichte der Bewegung 2. Juni

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Die Bewegung 2. Juni fand bisher im Feld der Terrorismusforschung wenig Beachtung, obwohl die Gruppierung bekannte Persönlichkeiten wie den CDU-Politiker Peter Lorenz entführte, diverse Banken überfiel und Bombenanschläge verübte. Die Geschichte der Gruppierung beginnt 1969 mit dem wilden Leben in den Kommunen Westberlins, macht einen Zwischenstopp in südjemenitischen Guerillatrainingscamps und endet 1980 in Paris mit dem Zusammenschluss mit der RAF. Die Mitglieder überschritten also nicht nur geographische Grenzen, sondern auch Grenzen der Gewalt: vom Steinwurf zur Flugzeugentführung. In seiner Analyse zeichnet Max Gedig nicht nur ein detailliertes Bild der Geschehnisse, sondern auch der Mitglieder, ihrer politischen Ziele und des radikalen Milieus, aus dem sie sich rekrutierten. Max Gedig betrachtet die Gruppierung dabei sowohl aus einem historischen Blickwinkel als auch aus den Perspektiven der Gewalt-, Organisations- und Gemeinschaftssoziologie. Der interdisziplinäre Ansatz ermöglicht eine besonders umfassende Analyse der Organisation. Diese trägt wesentlich zum Verständnis der radikalen Linken sowie der politischen Gewalt der deutschen Nachkriegsgeschichte bei.

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Politische Gewalt in der Bundesrepublik, Max Gedig

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Politische Gewalt in der Bundesrepublik
Podtytuł
Die Geschichte der Bewegung 2. Juni
Język
niemiecki
Autorzy
Max Gedig
Rok wydania
2024
Oprawa
twarda
Liczba stron
352
ISBN13
9783111500751
Seria
Tagi
Opis
Die Bewegung 2. Juni fand bisher im Feld der Terrorismusforschung wenig Beachtung, obwohl die Gruppierung bekannte Persönlichkeiten wie den CDU-Politiker Peter Lorenz entführte, diverse Banken überfiel und Bombenanschläge verübte. Die Geschichte der Gruppierung beginnt 1969 mit dem wilden Leben in den Kommunen Westberlins, macht einen Zwischenstopp in südjemenitischen Guerillatrainingscamps und endet 1980 in Paris mit dem Zusammenschluss mit der RAF. Die Mitglieder überschritten also nicht nur geographische Grenzen, sondern auch Grenzen der Gewalt: vom Steinwurf zur Flugzeugentführung. In seiner Analyse zeichnet Max Gedig nicht nur ein detailliertes Bild der Geschehnisse, sondern auch der Mitglieder, ihrer politischen Ziele und des radikalen Milieus, aus dem sie sich rekrutierten. Max Gedig betrachtet die Gruppierung dabei sowohl aus einem historischen Blickwinkel als auch aus den Perspektiven der Gewalt-, Organisations- und Gemeinschaftssoziologie. Der interdisziplinäre Ansatz ermöglicht eine besonders umfassende Analyse der Organisation. Diese trägt wesentlich zum Verständnis der radikalen Linken sowie der politischen Gewalt der deutschen Nachkriegsgeschichte bei.