Bookbot

Getrennte Medienwelten

Mediennutzung in Ost- und Westberlin nach der Wende

Zapisz

Parametry

  • 392 strony
  • 14 godzin czytania

Więcej o książce

Die Mediennutzung in Berlin ist auch über drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall stark von Ost- und West-Identitäten geprägt. Die Wahl der Zeitung oder des TV-Senders hängt nicht nur von individuellen Lebensumständen ab, sondern auch davon, wie in den Medien über Ost und West berichtet wird. Elisa Pollack führte über 80 biografische Interviews mit Berlinerinnen und Berlinern aus beiden Teilen der Stadt, um deren Mediennutzung seit der Wende zu untersuchen. Die Studie stützt sich auf die Strukturations- und Identitätstheorie von Anthony Giddens sowie den Nutzen- und Belohnungsansatz. Pollack argumentiert, dass die Abwendung Ostberliner von den Leitmedien weniger auf der DDR-Vergangenheit beruht, sondern vielmehr auf der gesellschaftlichen Position der Ostdeutschen nach 1989/1990. Die anhaltende Ost-West-Spaltung ist auch das Resultat der Veränderungen in der ostdeutschen Medienlandschaft nach der Wiedervereinigung. Die Gliederung umfasst unter anderem die Unterschiede in der Mediennutzung zwischen Ost und West, die theoretischen Grundlagen zur Konstruktion kollektiver Identitäten in den Medien und die Methodik der Interviews. Zudem werden Identitätsmotive und Bewertungskriterien für Mediennutzung analysiert. Abschließend wird eine Typologie der Mediennutzung in beiden Teilen Berlins vorgestellt, die die diskursive Fortführung der (medialen) Ost-West-Spaltung thematisiert.

Zakup książki

Getrennte Medienwelten, Elisa Pollack

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Getrennte Medienwelten
Podtytuł
Mediennutzung in Ost- und Westberlin nach der Wende
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
392
ISBN13
9783869626819
Seria
Tagi
Opis
Die Mediennutzung in Berlin ist auch über drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall stark von Ost- und West-Identitäten geprägt. Die Wahl der Zeitung oder des TV-Senders hängt nicht nur von individuellen Lebensumständen ab, sondern auch davon, wie in den Medien über Ost und West berichtet wird. Elisa Pollack führte über 80 biografische Interviews mit Berlinerinnen und Berlinern aus beiden Teilen der Stadt, um deren Mediennutzung seit der Wende zu untersuchen. Die Studie stützt sich auf die Strukturations- und Identitätstheorie von Anthony Giddens sowie den Nutzen- und Belohnungsansatz. Pollack argumentiert, dass die Abwendung Ostberliner von den Leitmedien weniger auf der DDR-Vergangenheit beruht, sondern vielmehr auf der gesellschaftlichen Position der Ostdeutschen nach 1989/1990. Die anhaltende Ost-West-Spaltung ist auch das Resultat der Veränderungen in der ostdeutschen Medienlandschaft nach der Wiedervereinigung. Die Gliederung umfasst unter anderem die Unterschiede in der Mediennutzung zwischen Ost und West, die theoretischen Grundlagen zur Konstruktion kollektiver Identitäten in den Medien und die Methodik der Interviews. Zudem werden Identitätsmotive und Bewertungskriterien für Mediennutzung analysiert. Abschließend wird eine Typologie der Mediennutzung in beiden Teilen Berlins vorgestellt, die die diskursive Fortführung der (medialen) Ost-West-Spaltung thematisiert.