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Das kommunale Aufsichtsratsmandat

Doppelloyalität zwischen privatrechtlicher Freiheit und öffentlich-rechtlicher Ingerenzpflicht

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Die Arbeit beleuchtet die Konflikte eines kommunalen Aufsichtsratsmitglieds hinsichtlich seiner Weisungsfreiheit und Verschwiegenheitspflicht. Der Autor untersucht, ob die novellierten §§ 394, 395 AktG eine geeignete Grundlage für das öffentliche Informationsprivileg bieten und ob die Gemeindeordnungen diesen Anforderungen gerecht werden. Aufgrund der Verflechtung verschiedener Rechtsregime ist das kommunale Aufsichtsratsmitglied Pflichtenkonflikten ausgesetzt: Es stellt sich die Frage, ob die gesellschaftsrechtliche Weisungsfreiheit durch die Weisungsbefugnisse der öffentlichen Hand eingeschränkt werden kann. Zudem steht die grundsätzliche Verschwiegenheitspflicht des Mandatsträgers dem Informationsbedürfnis des öffentlichen Gesellschafters gegenüber. Der Autor prüft, ob angesichts der jüngsten Novellierung des Informationsprivilegs in §§ 394, 395 AktG Einschränkungen erforderlich sind. Er kommt zu dem Schluss, dass viele Berichtspflichten in den Gemeindeordnungen der Länder dem gesellschaftsrechtlichen Rahmen nicht genügen. Die Arbeit behandelt Themen wie kommunale Ingerenzpflicht, Pflichtenkonflikte, Weisungsbindung, Informationsprivileg, Kontrollkompetenz und Geheimnisschutz.

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Das kommunale Aufsichtsratsmandat, Christopher Pape

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das kommunale Aufsichtsratsmandat
Podtytuł
Doppelloyalität zwischen privatrechtlicher Freiheit und öffentlich-rechtlicher Ingerenzpflicht
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
304
ISBN13
9783631813157
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Opis
Die Arbeit beleuchtet die Konflikte eines kommunalen Aufsichtsratsmitglieds hinsichtlich seiner Weisungsfreiheit und Verschwiegenheitspflicht. Der Autor untersucht, ob die novellierten §§ 394, 395 AktG eine geeignete Grundlage für das öffentliche Informationsprivileg bieten und ob die Gemeindeordnungen diesen Anforderungen gerecht werden. Aufgrund der Verflechtung verschiedener Rechtsregime ist das kommunale Aufsichtsratsmitglied Pflichtenkonflikten ausgesetzt: Es stellt sich die Frage, ob die gesellschaftsrechtliche Weisungsfreiheit durch die Weisungsbefugnisse der öffentlichen Hand eingeschränkt werden kann. Zudem steht die grundsätzliche Verschwiegenheitspflicht des Mandatsträgers dem Informationsbedürfnis des öffentlichen Gesellschafters gegenüber. Der Autor prüft, ob angesichts der jüngsten Novellierung des Informationsprivilegs in §§ 394, 395 AktG Einschränkungen erforderlich sind. Er kommt zu dem Schluss, dass viele Berichtspflichten in den Gemeindeordnungen der Länder dem gesellschaftsrechtlichen Rahmen nicht genügen. Die Arbeit behandelt Themen wie kommunale Ingerenzpflicht, Pflichtenkonflikte, Weisungsbindung, Informationsprivileg, Kontrollkompetenz und Geheimnisschutz.