Bookbot

ZUCHTHAUSGESCHICHTEN VON EINEM EHEMALIGEN ZÜCHTLING

Erster Teil

Parametry

  • 314 stron
  • 11 godzin czytania

Więcej o książce

Wenn ein ehemaliger Züchtling sich unterfängt, als Schriftsteller, und zudem als katholischer, auftreten zu wollen, so möchte es am Platze sein, daß er zunächst ein Wörtlein über seine Person fallen läßt. Zwar hat ein hochgeachteter und berühmter katholischer Schriftsteller sich meiner angenommen, mir eine Vorrede geschrieben und mir einen Verleger für die Zuchthausgeschichten verschafft, und in dieser Thatsache möchte für die Schrift und wohl auch für meine Person genügende Empfehlung lieden [liegen]; aber ein Zuchthaus ist kein Haus der Ehren, sondern ger [der] Sünde und Schmach, und ein ehemaliger Zuchthäusler, welcher die Religion und Kirche vertheidigen und verherrlichen helfen möchte, kommt namentlich heutzutage gar leicht in Gefahr, mißtrauisch angesehen und schief beurtheilt zu werden und durch öffentliches Auftreten einer großen heiligen Sache eher zu schaden als zu nützen. Ich rede ungern von meiner Person, könnte sogar in den Verdacht gerathen, als ob ich meine zuchthäuslerische Wenigkeit sonderlich rechtfertigen, empfehlen und verherrlichen wolle; allein die Ehre der katholischen Kirche, der Inhalt dieser Schrift und wohl auch die gegenwärtigen Zeitumstände scheinen es mir anzubefehlen, zunächst Einiges über mich und noch mehr über den Standpunkt, welchen ich im Allgemeinen und in dieser Schrift insbesondere einnehme, verlauten zu lassen.

Zakup książki

ZUCHTHAUSGESCHICHTEN VON EINEM EHEMALIGEN ZÜCHTLING, Joseph Hägele

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
ZUCHTHAUSGESCHICHTEN VON EINEM EHEMALIGEN ZÜCHTLING
Podtytuł
Erster Teil
Język
niemiecki
Wydawca
Culturea
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
314
ISBN13
9791041903610
Seria
Tagi
Opis
Wenn ein ehemaliger Züchtling sich unterfängt, als Schriftsteller, und zudem als katholischer, auftreten zu wollen, so möchte es am Platze sein, daß er zunächst ein Wörtlein über seine Person fallen läßt. Zwar hat ein hochgeachteter und berühmter katholischer Schriftsteller sich meiner angenommen, mir eine Vorrede geschrieben und mir einen Verleger für die Zuchthausgeschichten verschafft, und in dieser Thatsache möchte für die Schrift und wohl auch für meine Person genügende Empfehlung lieden [liegen]; aber ein Zuchthaus ist kein Haus der Ehren, sondern ger [der] Sünde und Schmach, und ein ehemaliger Zuchthäusler, welcher die Religion und Kirche vertheidigen und verherrlichen helfen möchte, kommt namentlich heutzutage gar leicht in Gefahr, mißtrauisch angesehen und schief beurtheilt zu werden und durch öffentliches Auftreten einer großen heiligen Sache eher zu schaden als zu nützen. Ich rede ungern von meiner Person, könnte sogar in den Verdacht gerathen, als ob ich meine zuchthäuslerische Wenigkeit sonderlich rechtfertigen, empfehlen und verherrlichen wolle; allein die Ehre der katholischen Kirche, der Inhalt dieser Schrift und wohl auch die gegenwärtigen Zeitumstände scheinen es mir anzubefehlen, zunächst Einiges über mich und noch mehr über den Standpunkt, welchen ich im Allgemeinen und in dieser Schrift insbesondere einnehme, verlauten zu lassen.