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Interkonfessionelle Aushandlungen im protestantischen Drama

Mittelalterliche Traditionslinien des geistlichen Spiels im Bibeldrama der Reformationszeit

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Das geistliche Spiel des Mittelalters erlebte während der Reformationszeit bedeutende Veränderungen. Teile der mittelalterlichen Spieltradition blieben jedoch in den geistlichen Dramen protestantischer Dramatiker erhalten, wobei sie Transformationsprozessen unterworfen wurden, die semantische Verschiebungen, Adaptionen und Modifikationen mit sich brachten. Die komparatistische und interdisziplinäre Studie von Maximiliane Johanna Antonia Gürth beleuchtet die vielfältigen Erscheinungsformen, Aspekte und Kontexte dieser Transformationen im protestantischen Drama des 16. Jahrhunderts. Sie zeigt, wie theologische Brüche, inter- und binnenkonfessionelle Konflikte sowie transkonfessionelle Gemeinsamkeiten über interkonfessionelle Austauschprozesse immer wieder neu verhandelt wurden. Die Autorin analysiert den Einfluss diskursiver und gesellschaftlicher Kontexte auf die Realisierung von Interkonfessionalität im protestantischen Drama und bietet einen neuartigen Blick auf die kommunikative Interaktion der Konfessionen in der Reformationszeit. Die Untersuchung umfasst interkonfessionelle Austauschprozesse, Aushandlungen ohne Polemik, die Entwicklung des geistlichen Spiels zum protestantischen Drama, die Rezeption des Mittelalters, sowie Annäherungs- und Abgrenzungsprozesse, die literaturhistorische und historisch-theologische Fragestellungen interdisziplinär verknüpfen und eine vergleichende Dramenanalyse bieten.

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Interkonfessionelle Aushandlungen im protestantischen Drama, Maximiliane Johanna Antonia Gürth

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Interkonfessionelle Aushandlungen im protestantischen Drama
Podtytuł
Mittelalterliche Traditionslinien des geistlichen Spiels im Bibeldrama der Reformationszeit
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2020
Oprawa
twarda
Liczba stron
414
ISBN13
9783631792650
Seria
Opis
Das geistliche Spiel des Mittelalters erlebte während der Reformationszeit bedeutende Veränderungen. Teile der mittelalterlichen Spieltradition blieben jedoch in den geistlichen Dramen protestantischer Dramatiker erhalten, wobei sie Transformationsprozessen unterworfen wurden, die semantische Verschiebungen, Adaptionen und Modifikationen mit sich brachten. Die komparatistische und interdisziplinäre Studie von Maximiliane Johanna Antonia Gürth beleuchtet die vielfältigen Erscheinungsformen, Aspekte und Kontexte dieser Transformationen im protestantischen Drama des 16. Jahrhunderts. Sie zeigt, wie theologische Brüche, inter- und binnenkonfessionelle Konflikte sowie transkonfessionelle Gemeinsamkeiten über interkonfessionelle Austauschprozesse immer wieder neu verhandelt wurden. Die Autorin analysiert den Einfluss diskursiver und gesellschaftlicher Kontexte auf die Realisierung von Interkonfessionalität im protestantischen Drama und bietet einen neuartigen Blick auf die kommunikative Interaktion der Konfessionen in der Reformationszeit. Die Untersuchung umfasst interkonfessionelle Austauschprozesse, Aushandlungen ohne Polemik, die Entwicklung des geistlichen Spiels zum protestantischen Drama, die Rezeption des Mittelalters, sowie Annäherungs- und Abgrenzungsprozesse, die literaturhistorische und historisch-theologische Fragestellungen interdisziplinär verknüpfen und eine vergleichende Dramenanalyse bieten.