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Giorgio Morandi

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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 2,4, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, behandelt das künstlerische Schaffen Morandis. Es werden seine beiden Perioden, Kubismus und Metaphysische Malerei, sowie sein eigener Stil und die Quellen seiner Inspiration untersucht. Giorgio Morandi, ein italienischer Maler und Grafiker, wird als Neo-Traditionalist seiner Zeit eingeordnet. Abgesehen von seiner kurzen kubistischen und metaphysischen Phase, blieb er den Stilen von Cézanne und italienischen Freskenmalern wie Giotto und Masaccio treu. Er malte ton-in-ton mit wenig abwechslungsreichen Farbnuancen, um eine Gesamttonalität zu schaffen, die an die alten Meister erinnert. Morandis Kunst ist schlicht und unscheinbar, spiegelt jedoch eine neue Ästhetik seiner Zeit wider. Seine Stillleben und Landschaften zeigen eine klare Einfachheit; mit wenigen Pinselstrichen erzeugt er räumliche Effekte. Seine Farben setzen sich transparent ein, sodass die Gegenstände leuchten. Die Kompositionen vermitteln Harmonie und erinnern an Cézannes Bestreben, die Formen eines Stilllebens mit dem umgebenden Raum zu vereinen. In Morandis Arbeiten wird das Verhältnis der Objekte und deren Konturen deutlich, was dem Betrachter eine ähnliche Erfahrung wie bei Cézannes Vexierbildern bietet.

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Giorgio Morandi, Kordula Marisa Hildebrandt

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Giorgio Morandi
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
ISBN13
9783640301195
Seria
Tagi
Opis
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: 2,4, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, behandelt das künstlerische Schaffen Morandis. Es werden seine beiden Perioden, Kubismus und Metaphysische Malerei, sowie sein eigener Stil und die Quellen seiner Inspiration untersucht. Giorgio Morandi, ein italienischer Maler und Grafiker, wird als Neo-Traditionalist seiner Zeit eingeordnet. Abgesehen von seiner kurzen kubistischen und metaphysischen Phase, blieb er den Stilen von Cézanne und italienischen Freskenmalern wie Giotto und Masaccio treu. Er malte ton-in-ton mit wenig abwechslungsreichen Farbnuancen, um eine Gesamttonalität zu schaffen, die an die alten Meister erinnert. Morandis Kunst ist schlicht und unscheinbar, spiegelt jedoch eine neue Ästhetik seiner Zeit wider. Seine Stillleben und Landschaften zeigen eine klare Einfachheit; mit wenigen Pinselstrichen erzeugt er räumliche Effekte. Seine Farben setzen sich transparent ein, sodass die Gegenstände leuchten. Die Kompositionen vermitteln Harmonie und erinnern an Cézannes Bestreben, die Formen eines Stilllebens mit dem umgebenden Raum zu vereinen. In Morandis Arbeiten wird das Verhältnis der Objekte und deren Konturen deutlich, was dem Betrachter eine ähnliche Erfahrung wie bei Cézannes Vexierbildern bietet.