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Wie die Verwundeten - derer du nicht mehr gedenkst

Zur Phänomenologie des Traumas in den Psalmen 22, 88, 107 und 137

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Die Studie untersucht, wie traumatische Ereignisse in ausgewählten Psalmtexten poetisch gestaltet werden. Sie erforscht das Resilienzpotenzial der Psalmen im Hinblick auf eine traumagerechte Anthropologie und Theologie. Erstmals wird eine Monographie zur Psalmenexegese aus der Perspektive der interdisziplinären Traumaforschung präsentiert. Die Arbeit zeigt, wie traumatische Erlebnisse die narrativ-ästhetische Form der Psalmen beeinflussen. Anhand klassisch-philologischer, literaturwissenschaftlicher und psychologischer Ansätze wird eine Phänomenologie des literarischen Umgangs mit traumatischen Erfahrungen entwickelt. Die Traumaforschung dient dabei zur Erschließung der Texte in zweifacher Hinsicht: zum einen für ihren antiken Entstehungshintergrund, der sowohl kollektive als auch individuelle Gewalterfahrungen verarbeitet, und zum anderen für die Analyse der rezeptionsästhetischen Aneignungsprozesse. Die Arbeit bietet wichtige Einsichten in zentrale Themen der Psalmenforschung, wie Hermeneutik der Gewalt, Umgang mit Leid, Gottesbild, Rolle der Klage und Anthropologie. Zudem liefert sie Impulse für den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs über kollektive Erinnerung und die Erkundung narrativ-poetischer Strategien zur Traumabewältigung.

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Wie die Verwundeten - derer du nicht mehr gedenkst, Nikolett Móricz

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wie die Verwundeten - derer du nicht mehr gedenkst
Podtytuł
Zur Phänomenologie des Traumas in den Psalmen 22, 88, 107 und 137
Język
niemiecki
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
333
ISBN13
9783525567302
Seria
Tagi
Opis
Die Studie untersucht, wie traumatische Ereignisse in ausgewählten Psalmtexten poetisch gestaltet werden. Sie erforscht das Resilienzpotenzial der Psalmen im Hinblick auf eine traumagerechte Anthropologie und Theologie. Erstmals wird eine Monographie zur Psalmenexegese aus der Perspektive der interdisziplinären Traumaforschung präsentiert. Die Arbeit zeigt, wie traumatische Erlebnisse die narrativ-ästhetische Form der Psalmen beeinflussen. Anhand klassisch-philologischer, literaturwissenschaftlicher und psychologischer Ansätze wird eine Phänomenologie des literarischen Umgangs mit traumatischen Erfahrungen entwickelt. Die Traumaforschung dient dabei zur Erschließung der Texte in zweifacher Hinsicht: zum einen für ihren antiken Entstehungshintergrund, der sowohl kollektive als auch individuelle Gewalterfahrungen verarbeitet, und zum anderen für die Analyse der rezeptionsästhetischen Aneignungsprozesse. Die Arbeit bietet wichtige Einsichten in zentrale Themen der Psalmenforschung, wie Hermeneutik der Gewalt, Umgang mit Leid, Gottesbild, Rolle der Klage und Anthropologie. Zudem liefert sie Impulse für den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs über kollektive Erinnerung und die Erkundung narrativ-poetischer Strategien zur Traumabewältigung.