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Beurteilungsspielräume im Europäischen Verwaltungsrecht am Beispiel des Migrations- und Umweltrechts.

Zu Letztentscheidungsrechten und -kompetenzen im mehrdimensionalen System der Europäischen Union und ihren Auswirkungen auf die mitgliedstaatliche Verfahrensautonomie.

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Die Arbeit untersucht die Dogmatisierung und Systematisierung administrativer Letztentscheidungsrechte im Europäischen Verwaltungsrecht und analysiert das Konzept eines einheitlichen administrativen Letztentscheidungsrechts anhand von Beispielen aus dem Migrations- und Umweltrecht. Der Schwerpunkt liegt auf der Abkehr von der deutschen Systembildung hin zur konkreten Auseinandersetzung mit dem Fachrecht. Es wird festgestellt, dass das Europäische Verwaltungsrecht bislang keine differenzierte Unterscheidung zwischen Beurteilungsspielraum und Ermessen kennt, die in der deutschen Verwaltungsrechtsdogmatik zentral ist. Das Verständnis administrativer Letztentscheidungsrechte hat seine Wurzeln im Wirtschaftsverwaltungsrecht der 1980er Jahre, was die heutigen Referenzgebiete nur unzureichend abdeckt. Die Arbeit prüft die Möglichkeit einer Dogmatisierung des bestehenden Verständnisses und versucht eine methodische Anbindung im mehrdimensionalen System des Europäischen Verwaltungsrechts. Die Untersuchung erfolgt konkret aus den Fachrechtsbereichen, nicht aus der abstrakten Perspektive einer deutschen Systematik. Die Gliederung umfasst eine Einführung, einen allgemeinen Teil zu Beurteilungsspielräumen im Europäischen Verwaltungsrecht, spezifische Analysen im Migrations- und Umweltrecht sowie dogmatische Strukturen unionaler Letztentscheidungsrechte. Abschließend werden Thesen und ein Literaturverzeichnis präsentiert.

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Beurteilungsspielräume im Europäischen Verwaltungsrecht am Beispiel des Migrations- und Umweltrechts., Abdelkader Rbib

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Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Beurteilungsspielräume im Europäischen Verwaltungsrecht am Beispiel des Migrations- und Umweltrechts.
Podtytuł
Zu Letztentscheidungsrechten und -kompetenzen im mehrdimensionalen System der Europäischen Union und ihren Auswirkungen auf die mitgliedstaatliche Verfahrensautonomie.
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
373
ISBN13
9783428189397
Seria
Opis
Die Arbeit untersucht die Dogmatisierung und Systematisierung administrativer Letztentscheidungsrechte im Europäischen Verwaltungsrecht und analysiert das Konzept eines einheitlichen administrativen Letztentscheidungsrechts anhand von Beispielen aus dem Migrations- und Umweltrecht. Der Schwerpunkt liegt auf der Abkehr von der deutschen Systembildung hin zur konkreten Auseinandersetzung mit dem Fachrecht. Es wird festgestellt, dass das Europäische Verwaltungsrecht bislang keine differenzierte Unterscheidung zwischen Beurteilungsspielraum und Ermessen kennt, die in der deutschen Verwaltungsrechtsdogmatik zentral ist. Das Verständnis administrativer Letztentscheidungsrechte hat seine Wurzeln im Wirtschaftsverwaltungsrecht der 1980er Jahre, was die heutigen Referenzgebiete nur unzureichend abdeckt. Die Arbeit prüft die Möglichkeit einer Dogmatisierung des bestehenden Verständnisses und versucht eine methodische Anbindung im mehrdimensionalen System des Europäischen Verwaltungsrechts. Die Untersuchung erfolgt konkret aus den Fachrechtsbereichen, nicht aus der abstrakten Perspektive einer deutschen Systematik. Die Gliederung umfasst eine Einführung, einen allgemeinen Teil zu Beurteilungsspielräumen im Europäischen Verwaltungsrecht, spezifische Analysen im Migrations- und Umweltrecht sowie dogmatische Strukturen unionaler Letztentscheidungsrechte. Abschließend werden Thesen und ein Literaturverzeichnis präsentiert.