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Filmische Verortungen von Geschichte

Bewegungen des Sichtbarmachens historischer Schauplätze

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  • 212 stron
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An der Schnittstelle zwischen Filmwissenschaft, Historiografie, Bildtheorie und räumlichen Handlungen unternimmt das Buch Forschungsbewegungen in Richtung einer ästhetischen Theorie des Dokumentarischen. Es untersucht, wie Geschichte in Orte eingeschrieben wird und wie filmische Darstellungen diese Orte zu historischen Schauplätzen transformieren. Filmische Verortungen sind geprägt von der Latenz ihres Materials, wobei die Geschichte in den Orten verborgen liegt. Die filmische Darstellung inszeniert diese Orte als historische Schauplätze und deckt auf, dass Raumpraktiken Strategien der Geschichtsproduktion sind. Landstriche, Ortschaften, Straßen und Gebäude werden zu ambivalenten Bildern, durchdrungen von der Abwesenheit und Gegenwart des Vergangenen. Die Analyse beginnt mit den historischen Bedingungen des Materials und zeigt die Verbindung zwischen Geschichte und Ort im Film als mediale Praxis des dokumentarischen Sichtbarmachens. Die Verknüpfung von dokumentarischen Visualisierungsstrategien und topografischen Einschreibungsprozessen erfolgt durch eine flexible Methodik, die der einzigartigen Relation von Geschichte, Ort und deren filmischer Transformation Rechnung trägt. Die Argumentation entwickelt sich entlang der dokumentarischen Arbeiten von Lee Anne Schmitt, Jonathan Perel, Philip Scheffner, Pierre-Yves Vandeweerd, Sarah Vanagt und Katrien Vermeire.

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Filmische Verortungen von Geschichte, Lena Stölzl

Język
Rok wydania
2020
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Filmische Verortungen von Geschichte
Podtytuł
Bewegungen des Sichtbarmachens historischer Schauplätze
Język
niemiecki
Rok wydania
2020
Oprawa
miękka
Liczba stron
212
ISBN13
9783958082533
Seria
Opis
An der Schnittstelle zwischen Filmwissenschaft, Historiografie, Bildtheorie und räumlichen Handlungen unternimmt das Buch Forschungsbewegungen in Richtung einer ästhetischen Theorie des Dokumentarischen. Es untersucht, wie Geschichte in Orte eingeschrieben wird und wie filmische Darstellungen diese Orte zu historischen Schauplätzen transformieren. Filmische Verortungen sind geprägt von der Latenz ihres Materials, wobei die Geschichte in den Orten verborgen liegt. Die filmische Darstellung inszeniert diese Orte als historische Schauplätze und deckt auf, dass Raumpraktiken Strategien der Geschichtsproduktion sind. Landstriche, Ortschaften, Straßen und Gebäude werden zu ambivalenten Bildern, durchdrungen von der Abwesenheit und Gegenwart des Vergangenen. Die Analyse beginnt mit den historischen Bedingungen des Materials und zeigt die Verbindung zwischen Geschichte und Ort im Film als mediale Praxis des dokumentarischen Sichtbarmachens. Die Verknüpfung von dokumentarischen Visualisierungsstrategien und topografischen Einschreibungsprozessen erfolgt durch eine flexible Methodik, die der einzigartigen Relation von Geschichte, Ort und deren filmischer Transformation Rechnung trägt. Die Argumentation entwickelt sich entlang der dokumentarischen Arbeiten von Lee Anne Schmitt, Jonathan Perel, Philip Scheffner, Pierre-Yves Vandeweerd, Sarah Vanagt und Katrien Vermeire.