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"Papierne Gespenster Amerikas"

Das US-amerikanische Fotobuch im Diskurs des 20. Jahrhunderts bei Susan Sontag und Henri Cartier-Bresson

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  • 293 strony
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Das Buch untersucht die untrennbare, mythische Verbindung zwischen den Vereinigten Staaten und der Fotografie, insbesondere im Kontext des Fotobuchs. Ausgangspunkt ist der 1991 veröffentlichte Bildband L'Amérique furtivement des französischen Fotografen Henri Cartier-Bresson. Die Publikations- und Ausstellungsgeschichte zeigt, dass Cartier-Bressons Amerika-Bilder Ende des 20. Jahrhunderts zwar eine Revitalisierung erfahren, jedoch eine breitere Rezeption ausbleibt. Diese marginalisierte Auseinandersetzung spiegelt das ambivalente Verhältnis zwischen dem Fotografen und den USA wider: Obwohl seine Werke früh in Ausstellungen gezeigt werden, gelangen sie nie in den Kanon der amerikanischen Fotografie. Der Autor beleuchtet die Rahmenbedingungen dieser „Verkennung“, die zum Teil im Mythos des „decisive moments“ verankert ist, der Cartier-Bressons Werk überstrahlt. Zudem wird der amerikanische Diskurs der „American Photography“ analysiert, der Fotografie als nationales Medium betrachtet und Regeln sowie Narrative entwirft, in die Cartier-Bressons Reportage-Fotografie nicht passt. Die Arbeit mündet in eine Auseinandersetzung mit Susan Sontags Essay-Sammlung On Photography (1977), deren Texte den Mythos einer amerikanischen Fotografie aufgreifen und gleichzeitig eine kritische Perspektive auf das Fotobuch als Medium präsentieren, die in diesem Buch erstmals herausgearbeitet wird.

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"Papierne Gespenster Amerikas", Burkhard Krüger

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Papierne Gespenster Amerikas"
Podtytuł
Das US-amerikanische Fotobuch im Diskurs des 20. Jahrhunderts bei Susan Sontag und Henri Cartier-Bresson
Język
niemiecki
Wydawca
Brill Fink
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
293
ISBN13
9783770565542
Seria
Opis
Das Buch untersucht die untrennbare, mythische Verbindung zwischen den Vereinigten Staaten und der Fotografie, insbesondere im Kontext des Fotobuchs. Ausgangspunkt ist der 1991 veröffentlichte Bildband L'Amérique furtivement des französischen Fotografen Henri Cartier-Bresson. Die Publikations- und Ausstellungsgeschichte zeigt, dass Cartier-Bressons Amerika-Bilder Ende des 20. Jahrhunderts zwar eine Revitalisierung erfahren, jedoch eine breitere Rezeption ausbleibt. Diese marginalisierte Auseinandersetzung spiegelt das ambivalente Verhältnis zwischen dem Fotografen und den USA wider: Obwohl seine Werke früh in Ausstellungen gezeigt werden, gelangen sie nie in den Kanon der amerikanischen Fotografie. Der Autor beleuchtet die Rahmenbedingungen dieser „Verkennung“, die zum Teil im Mythos des „decisive moments“ verankert ist, der Cartier-Bressons Werk überstrahlt. Zudem wird der amerikanische Diskurs der „American Photography“ analysiert, der Fotografie als nationales Medium betrachtet und Regeln sowie Narrative entwirft, in die Cartier-Bressons Reportage-Fotografie nicht passt. Die Arbeit mündet in eine Auseinandersetzung mit Susan Sontags Essay-Sammlung On Photography (1977), deren Texte den Mythos einer amerikanischen Fotografie aufgreifen und gleichzeitig eine kritische Perspektive auf das Fotobuch als Medium präsentieren, die in diesem Buch erstmals herausgearbeitet wird.