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Städtepartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR (1959-1990)

Akteure, Ziele und Entwicklungen

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Die Arbeit untersucht sieben Städtepartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR, fokussiert auf Zielstellungen und deren praktische Umsetzung. Der Schwerpunkt liegt auf Kontinuitäten, Zäsuren, Parallelen, staatlichen Kontrollmechanismen sowie Unterschieden in der Entwicklung der Partnerschaften. Diese Beziehungen hatten primär einen politischen Nutzen; die SED strebte an, sich von der Bundesrepublik abzugrenzen und die Überlegenheit des zweiten deutschen Staates zu demonstrieren, was in Bonn aufmerksam verfolgt wurde. Die Öffnung gegenüber dem Westen ab den späten 1950er Jahren stellte die DDR vor Herausforderungen, da sie auf Kontakte zu Frankreich angewiesen war, jedoch Angst vor westlichem Einfluss hatte. Diese Dynamik beeinflusste die Praxis und die Kontakte zwischen den Städten, die stark von der ideologischen Aufladung des Kalten Krieges geprägt waren. Anhand von sieben Fallstudien werden die Intentionen der Akteure sowie die Ziele und Praktiken der Partnerschaften analysiert. Die Studie beleuchtet auch die politische Instrumentalisierung und deren Grenzen in der kommunalen Zusammenarbeit. Zudem wird erstmals die Rolle der Stasi in diesen Städtepartnerschaften über den Eisernen Vorhang hinweg thematisiert.

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Städtepartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR (1959-1990), Constanze Knitter

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Städtepartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR (1959-1990)
Podtytuł
Akteure, Ziele und Entwicklungen
Język
niemiecki
Wydawca
Peter Lang
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
456
ISBN13
9783631907375
Seria
Opis
Die Arbeit untersucht sieben Städtepartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR, fokussiert auf Zielstellungen und deren praktische Umsetzung. Der Schwerpunkt liegt auf Kontinuitäten, Zäsuren, Parallelen, staatlichen Kontrollmechanismen sowie Unterschieden in der Entwicklung der Partnerschaften. Diese Beziehungen hatten primär einen politischen Nutzen; die SED strebte an, sich von der Bundesrepublik abzugrenzen und die Überlegenheit des zweiten deutschen Staates zu demonstrieren, was in Bonn aufmerksam verfolgt wurde. Die Öffnung gegenüber dem Westen ab den späten 1950er Jahren stellte die DDR vor Herausforderungen, da sie auf Kontakte zu Frankreich angewiesen war, jedoch Angst vor westlichem Einfluss hatte. Diese Dynamik beeinflusste die Praxis und die Kontakte zwischen den Städten, die stark von der ideologischen Aufladung des Kalten Krieges geprägt waren. Anhand von sieben Fallstudien werden die Intentionen der Akteure sowie die Ziele und Praktiken der Partnerschaften analysiert. Die Studie beleuchtet auch die politische Instrumentalisierung und deren Grenzen in der kommunalen Zusammenarbeit. Zudem wird erstmals die Rolle der Stasi in diesen Städtepartnerschaften über den Eisernen Vorhang hinweg thematisiert.